So blocken Sie Werbung richtig

times_square 2Wenn im Fernsehen Werbung läuft, dann hilft wegschalten. Aber was macht man im Internet mit Werbung? Wegschauen? Das wäre eine Möglichkeit. Allerdings erkennt man im Internet manchmal gar nicht so genau, was die Werbung ist, sodass man gar nicht weiß, wo man wegschauen sollte. Hierbei helfen die sogenannten Werbeblocker oder Adblocker, die man als kostenlose Erweiterung zum Browser hinzufügen kann.

Inhalt lesen, Werbung blocken

Ein Werbeblocker erkennt anhand der Programmierung der Internetseite, an welcher Stelle sich der “normale” Inhalt einer Internetseite befindet und wo die Werbung eingeblendet ist. Das Erkennen, wo der Inhalt aufhört und wo die Werbung beginnt, das ist für den Leser manchmal gar nicht so leicht. Denn die Werbetreibenden arbeiten teilweise sehr trickreich und versuchen, die Werbung so aussehen zu lassen wie den “normalen” Inhalt, damit die Werbung dann nämlich vom Leser eher betrachtet wird. Der Werbeblocker (auch “Adblocker” genannt) übernimmt dieses “Erkennen” für uns und entfernt automatisch, während die Internetseite geladen wird, die Werbung. Das entfernt nicht nur trickreiche betrügerische Werbung, die die den Leser irreführen kann, sondern vor allem auch die sehr nervigen Werbeblöcke, die uns sicher allen bekannt sind.

Keine Werbung, kein Geld

Für die Internetseiten selbst ist dies dann ein Problem, wenn sie sich über die Werbung finanzieren müssen. Weil die Werbeblocker in den letzten Monaten und Jahren eine so große Verbreitung erreicht haben, machen sich diese finanziellen Verluste bei einigen Internetseiten sehr bemerkbar. Das führte dazu, dass die Internetseiten in diesem kleinen Werbe-Krieg zurückgeschlagen haben und nun jedem Nutzer, der einen aktivierten Werbelocker besitzt, eine große Einblendung beim Besuchen der eigenen Internetseite anzeigen. Diese Einblendung verhindert das Lesen der Inhalte auf der Seite und weist auf den aktivierten Werbeblocker und die finanziellen Hintergründe hin. Letztendlich steht die Forderung in der Meldung, den Werbeblocker zu deaktivieren, dann wird das Betrachten der Seite wieder freigeschaltet.

Klärung aller Fragen rund um Werbeblocker

All diese Dinge behandeln und lösen wir in zwei exklusiven Erklärfilmen. SIe zeigt Ihnen für den Mozilla Firefox und für den Chrome Browser, wie Sie den Werbeblocker installieren und dadurch nervige Werbung entfernen. Die Filme erläutert zudem auch, wie Sie den Werbeblocker wieder ganz gezielt für einzelne Seiten deaktivieren und damit auf die oben erwähnten Einblendung zur Sperrung von Internetseiten reagieren können.

  Erklärfilme über Werbeblocker

Die beiden Filme entstammen dem Levato-Mitgliederbereich und sind nun für eine Woche (20. – 27.2.2017) für jeden Besucher frei zugänglich.

 


 

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Mord-Spam

mord-pistoleWir kennen viele unverschämte Methoden und Betrugsversuche, die von Kriminellen innerhalb von Spam-Mails genutzt werden. Sie sind oft so geschickt getarnt, dass man kaum glauben kann, wie dreist hier die Spam-Schreiber mal wieder waren. Doch es gibt offenbar nach oben keine Grenze. In gewisser Weise war es bisher “beruhigend”, dass die Betrugsmethoden einfach “nur” unverschämt und dreist waren. Der heutige Fall ist weit mehr als einfach nur dreist: Es geht um Mord.
 

Zeugenvorladung

Wenn eine E-Mail im Posteingang landet, die von einer “Vorladung in einer Strafsache” spricht, im typischen Behördendeutsch und inklusive Aktenzeichen, dann wird man mehr als nur hellhörig. Liest man die Spam-Mail, trifft einen dann aber wirklich der Schlag. Die Betrugsmail behauptet, man sei vor Gericht wegen eines Mordfalls als Zeuge geladen. Der Mord eines 8jährigen Mädchens werde gerichtlich verhandelt und wir als Leser seien ein wichtiger Zeuge. Wer reagiert hier nicht beunruhigt, neugierig und besorgt? Schließlich will man herausfinden, um welchen Mord es hier geht und um man vielleicht auf eine Weise zur Klärung beitragen kann. Wer würde nicht den Anhang öffnen, welcher angeblich weitere Informationen zu dem Vorfall enthält?
 

Aus Mord wird Betrug

Es handelt sich bei dieser E-Mail, trotz der Ansprache, die dem juristischen Deutsch sehr gut nachempfunden ist, um keine echte Zeugenvorladung und um kein offizielles Behördenschreiben. Solche Schreiben werden weiterhin deutschlandweit ausnahmslos postalisch zugestellt. Der Anhang enthält auch keine Informationen zu einem Mordfall, sondern Schadprogramme für Ihren Computer.

Auf diesen neuartigen Fall hat uns eine Levato-Leserin aufmerksam gemacht, die die E-Mail kürzlich in ihrem Posteingang vorfand. Den Inhalt der Betrugsmail sehen Sie weiter unten. Wenn Sie auf das Bild klicken, dann vergrößert sich das Foto, sodass Sie den Text besser lesen können.

 

mord-spam

Inkognito – Mehr Privatsphäre auf Knopfdruck

inkognito2Eine dunkle Sonnenbrille, langer verhüllender Mantel mit hochgestelltem Kragen, den Hut tief ins Gesicht gezogen. So stellt man sich in Agenten-Thrillern den bösen Strippenzieher vor, der in der zwielichtigen Gasse neben einer Laterne an der Wand lehnt, seinen Kopf langsam dreht, einen letzten Zug der fast vollständig abgebrannten Zigarette nimmt und diese dann in einem weiten Bogen in die Dunkelheit weg schnickt.

In gewisser Weise ist es also etwas gewöhnungsbedürftig, dass dieses Bild in der digitalen Welt nun etwas Positives sein soll. Eine gezeichnete Form dieser spionhaften Agentenkreatur steht in vielen Browsern, allen voran beim Google Chrome, für den sogenannten “Inkognito“-Modus. Bevor wir also darüber reden, was eben jener Modus bewirkt, müssen wir uns erst einmal damit anfreunden, dass jene Vorstellung des grauen, anonymen Mannes mit Sonnenbrille nicht mehr negativ, sondern in diesem Falle positiv ist.

inkognitoInkognito – in cognito – nicht erkannt

Dieser schöne Begriff entstammt dem Lateinischen, geht auf die beiden Begriff “in” und “cognito” zurück und bedeutet soviel wie: unerkannt. Soweit so gut, denn auch der dubiose Mann mit Hut aus dem Agentenfilm will vor allem eines: unerkannt bleiben. Doch hier eben in der negativen Interpretation. Unerkannt zu bleiben kann auch positiv Verwendung finden. Denken wir nur an die Supermarktkasse oder die Apotheke. Hier gibt es Einkäufe, von denen wir manchmal nicht möchten, dass andere Kunden sehen, was wir kaufen. Hier wäre es schön, inkognito einkaufen zu können. Inkognito ist also ein Begriff, der je nach Situation und Blickwinkel positiv und negativ empfunden werden kann. Und im Browser bedeutet der getarnte Mann mit Hut nicht, dass wir heimlich beobachtet werden, sondern wir sind selbst dieser Mann!

Digital inkognito = Positiv

agentIn der digitalen Welt ist unsere Privatsphäre nicht selten bedroht oder eingeschränkt. Inkognito unterwegs zu sein, auf einem Computer, einem Smartphone oder im Internet, ist demnach in der digitalen Welt etwas durchaus positives für den Nutzer. So ist es auch mit dem Inkognito Modus, den die Browser anbieten. Einige nennen dies auch “Privater Modus” oder “Privates Fenster”. Durch die Aktivierung wird dem Nutzer in Sachen Privatsphäre mehr “unerkannt-bleiben” ermöglicht. Wichtig ist jedoch zu wissen, dass dieser private Inkognito-Modus nicht vollkommene Anonymität erwirkt, sondern die Spuren Ihrer Nutzung nur um einen gewissen Grad besser verwischt, als es ohne den Modus möglich wäre.

Um in dem Beispiel des Agententhrillers zu bleiben: das Anlegen eines Mantels, eines Huts und einer Sonnenbrille wird Sie ziemlich verschleiern, viele Eigenschaften Ihrer Person bleiben aber erhalten: Es ist weiterhin erkennbar, ob Sie groß oder klein, dick oder dünn, männlich oder weiblich sind. Ihr Gang ist unverändert, auch Ihre Sprache bleibt gleich. Ihre verschleiernde Kleidung hätte auf diese Eigenschaften keine Auswirkungen. Und genauso wirkt der Inkognito-Modus in der digitalen Welt: es ist ein Plus in Sachen Anonymität, aber keine absolute 100%ige Maskierung Ihrer Person.

Wann und wo und wie?

Das dürften vermutlich die Fragen sein, die sich nun in Ihnen breit machen, nachdem Sie etwas mehr über den privaten “Inkognito”-Modus erfahren haben. Natürlich haben wir darauf Antworten parat:

Wann
Es gibt keinen allgemeinen Ratschlag, wann Sie den Inkognito-Modus verwenden sollten. Hier einige gute Beispiele, anhand derer Sie sehen, in welchen Situationen sich der private Modus als nützlich erweist:

a) Wenn Sie an einem fremden Computer/Handy/Tablet ins Internet gehen.
b) Wenn Sie sich ein Computer/Handy/Tablet mit anderen Familienmitgliedern teilen und die besuchten Seiten nicht protokolliert werden sollen (zum Beispiel weil Sie eine Überraschung planen und ein Geschenk kaufen).
c) Wenn Sie eine Internetseite nicht gut kennen und Sie diese auf Seriosität testen möchten.

Wo
Jeder Browser, den es gibt, bietet eine Einstellung, wo der Inkognito Modus (oder auch: privater Modus) aktiviert werden kann. In unseren Filmen erläutern wir, wo Sie diese Einstellung bei den unterschiedlichen Browsern finden. Hier zeigen wir den privaten Modus für die Browser Chrome, Firefox & Edge:

  Erklärfilm für Computer (exklusiv nur für Mitglieder)

  Erklärfilm für iPhones & iPads (exklusiv nur für Mitglieder)

  Erklärfilm für Android (exklusiv nur für Mitglieder)

Wie
Sicher fragen sich viele auch, wie denn hier die Privatsphäre verbessert wird, wieso es privat ist, wenn dieser Modus aktiviert wird. Normalerweise speichert der Browser viele Daten ab, die das Surfen im Internet angenehmer, schneller und unkomplizierter machen. Diese Daten sind insbesondere der Verlauf der besuchten Seiten (auch Chronik genannt), eingegebene Suchbegriffe und die berühmt-berüchtigten Cookies. Sie werden lokal (nicht bei der Internetseite oder anderswo im Internet) auf Ihrem eigenen Computer in einem Ordner gespeichert.

Grundsätzlich ist dieses Abspeichern solcher Daten nützlich und sinnvoll. Aber es schadet der Privatsphäre. Man kann dieses Abspeichern nun grundsätzlich komplett stoppen, was aber oftmals nicht sinnvoll ist, da unglaublich viele Internetseiten ohne dieses Abspeichern gar nicht oder nur schlecht funktionieren. Oder aber man stoppt das Abspeichern kurzzeitig für einen gewissen Zeitraum, nämlich durch den privaten Modus, den Inkognito-Modus. Solange er aktiviert ist, speichert der Browser keine besuchten Seiten, keine Suchbegriffe, Formulareingaben und Cookies.

Chronik & Browserverlauf

Weitere Informationen zur Chronik bzw. dem Browserverlauf (beide Worte bedeuten das gleiche), was diese genau tut und wofür sie gut ist, ob man sie wirklich braucht und wie man sie komplett löschen kann, finden Sie in unserem Mitgliederbereich. Folgende Filme helfen ideal bei der Beantwortung dieser Fragen:

Was ist die Chronik?

  Erklärfilm für Windows 7
  Erklärfilm für Windows 8
  Erklärfilm für Windows 10
  Erklärfilm für Apple Computer

Wie kann ich die Chronik löschen?

  Erklärfilm für Windows 7
  Erklärfilm für Windows 8
  Erklärfilm für Windows 10
  Erklärfilm für Apple Computer

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Unseriöse Werbung auf seriösen Seiten

keinscherzKein Scherz! Sie sind der 1.000.000 Besucher! Wenn man so eine Nachricht auf einer seriösen Internetseite erhält, dann könnte man davon ausgehen, dass dies auch stimmt. Aber leider ist das sehr wohl ein Scherz, und zwar ein sehr sehr schlechter.

Es handelt sich hier nämlich nur um eine Werbeanzeige. Der Inhalt ist frei erfunden. Wir sind nicht der millionste Besucher dieser Internetseite, sondern jeder Besucher bekommt diese Meldung angezeigt. Alles ist nur erfunden, damit wir den Link anklicken, hinter dem sich angeblich ein MediaMarkt-Gutschein verbirgt.

Das verwirrende ist, dass eine solche trickreiche und unseriöse Anzeige auf seriösen Internetseiten erscheint. Das obige Beispiel haben wir von einer großen, bekannten Internetseite einer Computerzeitschrift abfotografiert. So etwas kommt zustande, weil die Seitenbetreiber meistens gar keinen Einfluss auf die Werbeanzeigen haben. Sie verkaufen nur die Anzeigenplätze, den Raum auf Ihrer Internetseite. Es wird ein Block in einer bestimmten Größe vermietet bzw. verkauft. Die Internetseite bekommt dafür Geld. Doch welche Werbung dann letztendlich zu sehen sein wird, darauf hat die Internetseite selbst oft gar keinen Einfluss. Denn diese Blöcke werden dann abwechselnd mit verschiedenen Anzeigen belegt, wobei die Anzeigen selbst von einer Agentur verwaltet und organisiert werden. So passiert es, dass unseriöse Anzeigen auch auf ansonsten seriösen Seiten erscheinen.

Achten Sie daher bei allen Einblendungen auf Internetseiten immer darauf, ob sie die Kennzeichnung “Werbung” oder “Anzeige” tragen, denn diese Kennzeichnung ist zum Glück Pflicht -z umindest auf deutschen Internetseiten. Erkennen Sie die Kennzeichnung, so hat der Seitenbetreiber nichts mit dem Inhalt der Einblendung zu tun, es handelt sich um einen der vermieteten Blöcke. Klicken Sie solche Werbeanzeigen nicht an oder verwenden Sie einen sogenannten AdBlocker. Diese Erweiterung des Browsers filtert jegliche Werbung automatisch aus Internetseiten heraus.

Exklusiv für Levato-Mitglieder

Wir zeigen Ihnen in einem Film ausführlich, wie man trickreiche Werbung im Internet erkennt und wie man einen AdBlocker im Browser installiert!

Hier geht es direkt zum passenden Film:
Wie erkenne ich versteckte Werbung im Internet?

Sie sind noch kein Mitglied bei Levato und möchten sich gerne informieren?
Hier finden Sie alle Informationen rund um die Levato Mitgliedschaft

Vodafone – Werbung oder Spam?

Vodafone_logoVodafone hat sich einen ganz schönen Patzer erlaubt. Und das ist noch sehr gelinde ausgedrückt.

In einer jüngst versendeten postalischen Werbung nutzt Vodafone einen Stil, der ungemein an Spam und Betrugsversuche erinnert. Die Aufmachung der Werbung täuscht den Leser und gaukelt ihm etwas vor.

Es geht um folgendes:

Abschaltung DVB-T

In Kürze wird das DVB-T-Fernsehen abgeschaltet. Es wird abgelöst vom Nachfolger DVB-T2. Das hat zur Folge, dass einige Haushalte ab dem 29. März womöglich keinen Fernsehempfang mehr haben, bis sie sich einen Receiver für das DVB-T2 gekauft haben.

Vodafone Täuschung

vodafone_werbung_1Vodafone nutzt die Abschaltung des DVB-T und die allgemeine Verwirrung darüber, um das eigene Internet-Fernsehen zu bewerben. Der Begriff “Bewerben” ist hier allerdings kaum mehr zutreffend. Vodafone erweckt mit der “Werbung”, die im Briefkasten der Vodafone-Kunden landet, den Eindruck, als handele es sich hierbei um ein Schreiben von offizieller Behördenstelle. Der Brief ist visuell gestaltet, als würde eine Gemeine oder eine städtische Behörde eine wichtige Bürgerinformation zustellen. Es wird sogar ein Zustellversuch zu einer bestimmten Uhrzeit genannt und um einen dringenden Rückruf bis zum 28.02.2017 gebeten.

Kurzum: wer diesen Brief in die Hände bekommt, vorab nicht über die DVB-T-Abschaltung informiert ist und das Schreiben oberflächlich auf sich wirken lässt, der hat das Gefühl, eine Behörde teile mit, dass der Fernsehempfang abgeschaltet wird, wenn man nicht sofort tätig wird.

Was tun, wer den Brief erhält?

vodafone_werbung_2Sie dürfen den Brief bedenkenlos entsorgen. Es ist schlichtweg Werbung für ein Zusatzprodukt von Vodafone. Wenn Sie von der Abschaltung des DVB-T betroffen sind, dann reicht es aus, wenn Sie im März einen neuen DVB-T2-Receiver kaufen. Dieser wird circa 40-70 Euro kosten und ist in jedem Elektronikfachgeschäft erhältlich. Wenn Sie Satellitenfernsehen beziehen, dann betrifft diese Geschichte Sie ganz und gar nicht, ebenso, wenn Sie bereits TV über das Internet beziehen.