Was ist PDF?

Es gibt Dateiformate, die uns immer wieder begegnen. Sicherlich kennen Sie auch die sogenannte PDF-Datei oder haben zumindest schien einmal von ihr gehört. Welches Dateiformat eine Datei hat, das erkennt man übrigens daran, welche Abkürzung hinter dem Dateinamen nach dem Punkt steht. So könnte eine Datei zum Beispiel heißen: “Mietvertrag.pdf”. Dies wäre also eine PDF-Datei, weil am Ende “.pdf” steht.

Es gibt auch viele andere Dateiformate, wie zum Beispiel “doc” oder “mp3”, wobei das erste eine Textdatei ist und das zweite eine Musikdatei. Und was ist bitte nun das Besondere an einer PDF-Datei? Enthält sie nicht auch meistens Text? Gerade offizielle Dokumente wie Verträge oder Rechnungen werden besonders oft als PDF abgespeichert. Warum ist das so?

Da wir selbst oft mit PDF-Dateien arbeiten und wir immer wieder Fragen dazu erhalten, haben wir uns dieses sehr populäre Dateiformat heute einmal vorgenommen und die häufigsten Fragen rund um die PDF-Datei beantwortet:

1. Was hat es mit der PDF-Datei auf sich?
2. Wo begegnet sie mir?
3. Wie öffne ich sie?
4. Warum begegnet sie mir?
5. Wofür nutzt man sie?
6. Wie erstelle ich selbst eine PDF-Datei?

Schauen Sie sich jetzt unseren neuesten Film an, der in Sachen PDF hoffentlich alle Ihre Fragen klärt! (Zum Starten bitte einfach auf das Bild klicken)

Neuer Film: Was ist PDF?

 


 

Das ausgezeichnete Levato Lexikon

Viele Begriffe der Computerwelt entstammen dem Englischen oder dem Wortschatz eines Informatikers. Wer kennt das nicht? Zwei Computer-Experten unterhalten sich und man hat das Gefühl, sie würden in einer eigenen Sprache sprechen.

Bei unserer Arbeit in den letzten 6 Jahren haben wir die Erfahrungen sammeln können, die nötig sind, um ein wirklich verständliches Lexikon für eben diese Begriffswelt des Computers, des Internets und der Handys anzulegen. Unsere Erläuterungen gehen nicht in die technischen Details. Wir legen großen Wert auf Einfachheit, auf das, was für den Alltag gebraucht wird – und das in einer Sprache, die verstanden wird.

Auf 72 Seiten erläutern wir die Bedeutungen von Abkürzungen und Fachbegriffen aus der Computerwelt und deren Zusammenhänge. Von A wie Account bis Z wie ZIP. Damit ist das Lexikon bestens geeignet als Beilage zu unseren Filmen, um immer mal wieder einen Begriff nachschlagen zu können, der einem nicht geläufig ist.

Das Levato-Lexikon besitzt 72 Seiten und 44 Abbildungen und ist für 9,90 € erhältlich.

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Medikamente aus dem Internet

shopKaum etwas ist “gefühlt” so teuer wie Medikamente. Man muss sie ständig nachkaufen, viele Tabletten werden nur teilweise oder gar nicht von der Kasse übernommen. Zudem steigen die Preise ständig und man hat das Gefühl, die Pharmaindustrie lenkt die Preisentwicklung vollkommen willkürlich. Egal in welcher Apotheke man das Medikament kaufen will, überall kostet es gleich viel. Verständlich, dass man sich als Patient hier oft verschaukelt fühlt.

Warum also nicht ein wenig Geld sparen? Warum nicht den teuren deutschen Apotheken eins auswischen? Warum nicht im Internet die Medikamente kaufen? Gerade jetzt zur Grippezeit, wenn all die kleinen Schmerzmittelchen im Internet nur die Hälfte kosten?
 

Warnung vor Fake-Shop

Alles_RezeptfreiDiese Fragen können wir nicht für Sie beantworten, das müssen Sie für sich selbst beantworten. Was wir für Sie tun können, ist, Sie eindrücklich vor sogenannten Fake-Shops im Internet zu warnen und zu größter Vorsicht raten, wenn Sie tatsächlich Medikamente im Internet einkaufen wollen. Fake heißt soviel wie “unecht” und in Zusammenhang mit Online Shopping bedeutet Fake soviel wie: Betrug. Eine Fake-Shop ist also ein unechter Shop. Hier werden Sie auf die ein oder andere Weise betrogen. Entweder werden Ihnen falsche Medikamente untergejubelt oder Sie werden um Ihr Geld geprellt.

Doch gerade Internetseiten, die Medikamente anbieten, wirken leider sehr schnell seriös, da die bekannten Produktnamen der Herstellern und die vertrauten Verpackungen im vermeintlichen Shop zu sehen sind. Diese vertrauten visuellen Eindrücke vermitteln dem Besucher unterbewusst automatisch das Gefühl, er würde sich im seriösen Umfeld einer Apotheke bewegen.
 

Fake-Shops erkennen

Diese einfachen schnellen Tricks helfen, um einen unseriösen Shop im Internet gnadenlos zu entlarven:

1. Impressum: Es gibt kein Impressum. Sie erfahren nicht, wer sich eigentlich hinter diesem Shop verbirgt. Ein Impressum ist eine Pflichtangabe eines Internetseitenbetreibers. Wer kein Impressum nutzt, der hat etwas zu verbergen.
2. AGB: Die AGBs fehlen. In den sogenannten Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden die Rechte des Käufers und des Verkäufers festgehalten. Wo es keine AGBs gibt, hat der Käufer das Nachsehen, wenn er eine Beschwerde einreichen will.
3. Vorkasse: Zahlungsalternativen fehlen. Als Zahlungsmethode wird nur Vorkasse angeboten. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihre Ware nie bekommen, immens.
 

Beispiel eines Fake-Shops

Gerade bei Medikamenten, die eigentlich rezeptpflichtig sind, ist die Versuchung groß, sie im Internet zu kaufen. Denn hier werden eben diese eigentlich rezeptpflichtigen Medikamente komplett ohne den Nachweis eines Rezepts angeboten. Ein solches Beispiel haben wir unten zur Veranschaulichung für Sie recherchiert. Es handelt sich um eine Internetseite, die sich auf das Angebot rezeptpflichtiger Medikamente spezialisiert hat.

Der scheinbare Clou ist: der Käufer erhält die Medikamente vollkommen ohne Rezept.

Der echte Clou ist: der Käufer erhält überhaupt keine Medikamente für sein Geld.

 

Alles_Rezeptfrei


 

Levato zu Ihren Diensten

Mit unseren Filmen, unserem Lexikon und der Levato-Mitgliedschaft versuchen wir unser Bestes, Sie im Kampf gegen das digitale Unheil, das dort draussen existiert, stark zu machen.

Levato hat ein leicht verständliches Sachbuch zum Thema Spam erstellt, in dem Sie alle Tricks der Spam-Kriminellen finden.

 

Sachbuch zum Thema “Spam”:

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So werden Sie 2017 abgezockt

mafiaEs hieß bisher immer: Spam-Mails werden millionenfach versendet, Betrugsversuche zielen nicht auf Sie persönlich ab. Wenn wir bei Levato gefragt wurden, warum man überhaupt Spam-Mails erhält, haben wir bisher fast immer geantwortet: Da hat man es nicht speziell auf Sie abgesehen, Sie sind einfach nur einer unter zig tausenden Empfängern, die diese E-Mail erhalten haben.

All das hatte den beruhigenden Vorteil, dass man sich nicht gezielt als Opfer fühlen musste. Denn geteiltes Leid ist halbes Leid. Und es erleichterte das Erkennen der Spam-Mail. Denn eine E-Mail, die wahllos an Abertausende oder Millionen Menschen versendet wird, ist unpersönlich, ist Massenware und ist daher vor allem eines: leichter erkennbar.

Doch es gibt eine Änderung im System des Betrugs. Eine Methodik, die vor vielen Jahren bereits in Foren von Computer- und Sicherheitsexperten besprochen wurde und zunehmend im digitalen Alltag auftritt. Sie wird “Spear Phishing” genannt.

Spear Phishing

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Sie kennen vermutlich den Begriff des “Phishing”. In unserem Lexikon und im Buch “Tricks der Spam-Mafia” erläutern wir diesen Begriff ausführlich. Er steht für den Versuch, meist ausgehend von einer E-Mail, auf illegale Weise sensible, private Daten von einem Nutzer zu erbeuten. Dabei ist der Begriff an das “Fischen” angelehnt, wobei die Kriminellen als die ‘jagenden’ Fischer zu sehen sind und die Nutzer als die nichts ahnenden im Wasser schwimmenden Fische, welche ins Netz bzw. in die Falle gehen sollen.

Beim “Spear Phising” nutzt der Kriminelle, um in der Metapher zu bleiben, nicht mehr das Netz, um massenhaft und ungezielt Fische (Nutzer) zu fangen (betrügen), sondern der Kriminelle sucht gezielt nach besonderen Fischen und visiert diese mit einer neuen Waffe, einem Speer, an und erlegt diese Fische dann ganz gezielt.

Warum?

bad_businessmenNehmen Sie einmal den Blickwinkel des Betrügers ein und sehen Sie seine Betrügereien als ein Unternehmen an, als ein Business, eine Firma, die wachsen will und muss. Das Fischen mit dem Netz, die typische gute alte Spam-Mail, ist kaum mehr zeitgemäß, nicht mehr erfolgreich. Es muss etwas neues her, etwas besseres, erfolgreicheres. Damit es mit der “Firma” weiter bergauf gehen kann. Es muss eine Innovation her. Und in gewisser Weise gibt es auch bei den Kriminellen eine Art Forschungsabteilung, die sich neue Methoden des Betrugs erdenkt. Natürlich läuft das nicht so geordnet wie in einem echten seriösen Unternehmen ab, doch die Grundzüge dürfen wir für diesen Vergleich einmal annehmen.

Die alten millionenfach pro Tag versendeten E-Mails, welche den Nutzer oft anonym und auf die immer gleiche Weise ansprechen, sind zwar schnell angefertigt und können als “Massenprodukt” auf den “Markt” gebracht werden, aber es erzielt immer weniger Erfolge. Die Spam-Filter erkennen diese Massenware sehr häufig und der Nutzer wird natürlich mit den Jahren auch immer schlauer, vielleicht sogar dank Levato :-)

Das Ergebnis aus der Mischung von erfolglosen alten Spam-Mails, schlaueren Nutzern und besseren Spam-Filter ist ein großer Druck auf die “Forschungsabteilung”. Und diese bringt das “Spear Phishing” hervor.

Wie?

Das Spear Phishing hat einen zentralen Mechanismus: Personalisierung. Das bedeutet, der Betrugsversuch zielt viel genauer als je zuvor auf eine einzelne Person ab. Der Sinn und Zweck davon liegt auf der Hand, denn je persönlicher eine Spam-Mail den Empfänger anspricht, desto wahrscheinlicher ist es, dass der Empfänger die Spam-Mail öffnet, sie liest, dem Inhalt vertraut und letztendlich in die Falle tappt. Dabei wird die Spam-Mail auch nicht mehr millionenfach versendet, sondern vielleicht nur noch einige tausend oder nur einige hundert Mal. Das verringert die Auffälligkeit der Spam-Mail. Die Spam-Filter entdecken die Spam-Mail nicht und die Nutzer haben von der jeweiligen Spam-Mail auch zuvor noch nie gehört, weil sie eben so wenig im Umlauf ist.

Bisherige Personalisierung

Eine solche Personalisierung funktioniert auf verschiedenen Wegen und einiges davon können Sie schon in einigen aktuellen Spam-Mails entdecken. Diese Methoden werden in Zukunft noch zunehmen:

a) Passende persönliche Anrede
Sie werden in der Spam-Mail mit Ihrem richtigen Namen angeschrieben.

b) Passende Hausadresse
In der Spam-Mail steht Ihre echte Hausanschrift.

c) Passender Absender
Die Spam-Mail kommt von einem guten Bekannten und nicht von einem Fremden.

Zukünftige Personalisierung

Doch hier wird nicht Schluss sein. In Zukunft und vermutlich schon im Jahr 2017 erhalten die Nutzer Spam-Mail mit derartig personalisierten Betrugsversuchen, dass man deutlich besser aufpassen muss, nicht in die Falle zu tappen. Eine personalisierte Spam-Mail erreicht dann nur solche Empfänger, welche auf diese personalisierte Ansprache reagieren könnten. Wie könnte so etwas aussehen? Hier drei Beispiele:

1. Aktuelle Geschehnisse
In der Betrugsmail wird Bezug genommen auf ganz aktuelle tagespolitische oder gesellschaftliche Ereignisse, die Sie garantiert dazu bringen werden, die E-Mail zu öffnen und aus Interesse den Inhalt zu lesen. Damit ist der erste Schritt in die Falle getan. Denkbar sind gefälschte “News”, die brandneu sind und bisher noch nicht in den Nachrichten von Radio und TV erschienen sind, zum Beispiel als Betreff der E-Mail: “Donald Trump hat soeben im US-Fernsehen Merkel zum Feind aller Amerikaner erklärt!”

2. Lokaler Bezug
Spam-Mails waren bisher immer daran erkennbar, dass Sie nie einen regionalen oder lokalen Bezug hatten, denn so wären keine massenhaften millionenfachen Spam-Mails möglich gewesen. Zukünftige Spam-Mails könnten bspw. Entwicklungen ganz speziell in Ihrer Stadt thematisch aufgreifen, um Ihr Interesse zu wecken. Beispiel: “Raubüberfall in Berlin Mitte, Täter in Spandau untergetaucht: Ihre Mithilfe ist gefragt!”

3. Persönliche Besitzgegenstände
Ein Betrug per E-Mail könnte alsbald ganz spezifisch Ihr Eigentum ansprechen, um Sie zum Öffnen und Lesen der E-Mail zu bewegen. So könnte eine Spam-Mail ganz gezielt nur VW-Autofahrer anschreiben und ansprechen. Das Lockmittel: der Abgasskandal. Die Methode: “Tragen Sie sich auf unserer Internetseite ein, um an der Massenklage gegen den VW-Skandal teilzunehmen. Nur, wer sich hier einträgt, hat eine Chance auf eine Ausgleichszahlung!”

Schutzmaßnahmen

schutzwallDie Metapher des Fischens mit entweder Netz oder Speer ist sehr zutreffend. Während ein Netz langsam agiert, einige Fische durch die Maschen hindurch entkommen können oder sogar seitlich am Netz vorbei schwimmen können, kann man einem gezielten Wurf mit einem tödlichen Speer nur schwerlich ausweichen. Wenn der Speerwerfer erfahren ist und weiß, worauf er zielen muss, dann wird er seine Beute mit hoher Wahrscheinlichkeit erlegen. Es wird schwierig, sich gegen diese sehr individuellen Betrugsversuche zu wappnen und zu wehren.

Gesunder Menschenverstand, Gelassenheit und eine Portion Skepsis werden hilfreiche Berater sein, um den Speeren auszuweichen. Den zentrale Schutz aber bildet Ihre Erfahrung, Ihr Gespür und Ihre Kompetenz im Umgang mit dem Computer und dem Handy. Vielleicht können und dürfen wir mit Levato hierzu beitragen.

Doch eines dürfte anhand der heutigen Verdeutlichung zukünftiger Gefahren klar geworden sein: Automatische Schutzprogramme für den Computer oder das Handy, die gekauft und installiert werden und daraufhin hundertprozentigen Schutz versprechen, werden nicht die Lösung sein. Ein solches Programm ist nicht intelligent genug, solche auf “Speeren” basierte Angriffe abzuwenden. Das ist natürlich ein weiterer Grund, warum sich die Kriminellen auf das “Spear Phishing” konzentrieren: viele Menschen verlassen sich vollkommen auf Ihre Schutzprogramme, wenn es um Betrugsversuche geht. Sie denken, Sie müssten nicht mehr selbst nachdenken, da die teuren gekauften Schutzprogramme hier sicherlich einschreiten werden.

Und so werden diese Menschen doppelt abgezockt: Durch das Marketing der teuren Schutzprogramme, die mit angeblichem Schutz werben, und durch die Betrüger, die mit ihrem Speer des “Spear Phishing” ganz einfach über den Schutzwall der Schutzprogramme hinweg ihre Angriffe fortführen…


 

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Tricks der Spam-Mafia

In unserem Lehrbuch finden Sie die typischen Tricks der Spam-Kriminellen. Wir haben dutzende betrügerische E-Mails analysiert und kategorisiert. In 6 Kapiteln stellen wir unterschiedliche Methoden der Betrüger vor, jeweils mit bebilderten Beispielen. In einem siebten Kapitel verraten wir Tipps und Tricks, wie man Spam-Mails erkennt und was man dagegen tun kann.

Sie können das Buch aber auch als Nachschlagewerk für den Notfall benutzen. Sie legen es neben den Computer und wenn eine fragwürdige Mail in Ihrem Posteingang auftaucht, schlagen Sie einfach nach.

Wichtiger aber: Das Buch vermittelt Ihnen ein Gespür, einen Riecher für die Spam-Mails, sodass Sie sich zukünftig ganz alleine schützen können.

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Das erfundene Online-Einschreiben

briefkastenEs gibt tatsächlich einen Dienst der Post im Internet, der sich E-Filiale nennt. Hier kann man zum Beispiel Briefmarken oder Paketmarken ordern. Betrüger verschicken zur Zeit mehrere Spam-Mails und mißbrauchen dabei den Namen der Post E-Filiale. In einer Version dieser E-Mails ist von einem Online-Einschreiben die Rede, das angeblich auf uns wartet.

Einschreiben und Post, das passt auf den ersten Blick zusammen, doch ein Online-Einschreiben gibt es nicht! Es ist wieder einmal eine Erfindung der Betrüger die uns dazu bringen wollen, einen Link in der Mail anzuklicken.

Besonders trickreich: In der E-Mail heißt es: “Prüfung: Erfolgreich, keine Viren”. Der Betreff des Einschreibens lautet angeblich: “Bargeld / Auszahlung.” Und zusätzlich wird noch erwähnt: “Bitte beachten Sie das der Online-Abruf nur heute gültig ist.”

Damit vereint die E-Mail gleich mehrere typische Merkmale von Spam-Mails: Es wird dem Sicherheitsgefühl gespielt, es wird Geld in Aussicht gestellt und es wird zeitlicher Druck ausgeübt. Dabei ist alles, was in dieser E-Mail steht, frei erfunden.

Auch die Post selbst warnt vor gefälschten E-Mails in ihrem Namen:
www.deutschepost.de/de/w/warnung-vor-gefaelschten-mails.html

Hier sehen Sie die E-Mail:

e-post-spam

Vodafone Kunden: bitte unbedingt lesen!

vodafone_logoWer wird denn bitte nicht neugierig, wenn ihm eine angeblich nicht gezahlte Rechnung zugestellt wird? Wer will nicht wissen, wie dieser Rechnungsbetrag zustande kommt? Selbst, wenn man schon sehr genau weiß, dass die Rechnung nicht echt sein kann, will man die Rechnung begutachten, um sich selbst im Recht zu fühlen. Denn wenn man dann die Rechnung vor eigenen Augen sieht, kann man sich bestätigt fühlen, dass man es ja schon vorher wusste: “Aha! Diese Rechnung stimmt nicht, sie ist falsch.” Es fühlt sich wie ein kleiner Sieg an im Kampf gegen Kriminelle, die einem eine erfundene Rechnung unterjubeln wollen.

Doch Hochmut kommt vor dem Fall. Durch den unbedingten Drang, die Rechnung inspizieren zu wollen, der Wunsch nach dem Gefühl des “Recht-haben” führt sie in die Falle. Bereits durch das Öffnen und das Betrachten der Rechnung sind Sie den Kriminellen zum Opfer geworden. Denn dieser aktuelle Fall von Vodafone hat nicht das Ziel, Sie zum Überweisen des Rechnungsbetrags zu überzeugen. Sondern die DOC-Datei, welche die erfundene Rechnung beinhaltet, schleust einen Trojaner auf Ihren Computer.

Natürlich ist nicht nur Vodafone von solchen Rechnungen betroffen. In diesen Tagen schwappt aber gezielt eine Vodafone-Rechnungswelle über die Spamfilter, der Vodafone-Fall ist also hochaktuell. Der Trick dahinter wird uns aber sicher in anderer Gestalt wieder begegnen. Und natürlich stammt diese E-Mail nicht nicht wirklich von Vodafone, sondern die Betrüger nutzen den Namen der Firma für ihre Machenschaften.

Über die Hintergründe eines solchen Trojaners, der sich in einer ansonsten sehr harmlosen DOC-Datei versteckt, haben wir bereits berichtet. Hier können Sie unsere damalige Warnmeldung nachlesen:

  Neuer Trojaner “Golden Eye” vermehrt sich rasant

So sieht die besprochene Vodafone-Spam-Mail aus:

„Ihre neue Rechnung als DOC

Ihre Kundennummer: 95843631
24.11.2016

Guten Tag,

Ihre Rechnung  finden Sie im Anhang als DOC.
Die Summe beträgt 366,27 Euro und ist am 01.12.2016 fällig.
Freundliche Grüße
Ihr Vodafone-Team

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