Die 3 größten digitalen Gefahren in 2016

digitalergegenwindDas neue Jahr wartet mit neuen Gefahren auf uns. Digitaler Gegenwind bläst uns im neuen Jahr wortwörtlich ins Gesicht. Noch nie dagewesene Gefahren, aber auch alte, die neu belebt werden.

Wir stellen Ihnen heute 3 Gefahren vor, die im neuen Jahr auf uns warten.

Rüsten Sie sich, bereiten Sie sich vor.
Wir helfen dabei!

Gefahr Nr. 1: Internet Explorer

Der Internet Explorer ist schon lange eine Gefahr für jeden Computer, weil er seit Jahren der schlechteste und unsicherste Browser ist. Doch nun hat Microsoft jeglichen “Support” für den Internet Explorer eingestellt. Support? Im Prinzip kann man das so ausdrücken: wer den Internet Explorer heute noch benutzt, der fährt ein Auto, für das es keine Ersatzteile mehr gibt, keine Werkstatt kann das Auto reparieren und keine Versicherung versichert den Wagen. Und am schlimmsten: jeder Kleinkriminelle der Welt weiß, wie man dieses Auto aufbricht. Und nun wollen Sie mit diesem Auto auf Weltreise gehen.

Die Sicherheitslücken sind im Internet Explorer deshalb so gefährlich, weil sie 1. nicht mehr geschlossen werden (fehlender Support!) und 2. schädliche Programme teilweise an den Virenscannern vorbei auf den Computer gelangen können. Das bedeutet, im schlimmsten Fall wähnen Sie sich sicher, weil Sie einen guten Virenscanner besitzen, aber der Internet Explorer ist sperrangelweit offen und lädt schädliche Besucher am Virenscanner vorbei auf die Festplatte ein.

Unser Tipp lautet: installieren Sie den Mozilla Firefox und den Google Chrome, um zukünftig zwischen zwei guten und modernen Browsern wechseln zu können. Den Internet Explorer ignorieren Sie einfach und nutzen ihn nicht mehr. Löschen kann man ihn leider aus Windows nicht wirklich. Aber wenn er nicht genutzt wird, ist er keine Gefahr.

Hier finden Sie unsere kostenfreien Filme zur Installation von Firefox und Chrome:

  1. Installation des Google Chrome
  2. Installation des Mozilla Firefox

Gefahr Nr. 2: Viren auf Smartphones

Die Smartphones boomen seit Jahren. Immer mehr Geräte sind auf der Welt in Verwendung. Die Menschen nutzen pro Tag viel öfter das moderne Handy und nicht mehr den Computer. Dadurch werden diese Geräte für Cyberkriminelle immer interessanter. Bisher sind Smartphones von großen Angriffswellen verschont geblieben. Doch für 2016 sehen viele Experten eine steigende Gefahr, dass Viren, Trojaner und Malware (Schadprogramme, die nicht illegal sind, sondern geschickt und unseriös im gesetzlichen Rahmen agieren) gleich massenhaft auf die Handys gelangen werden. Es sind gottseidank die ersten Virenscanner für Smartphones verfügbar. Hier können Sie ganz einfach auf die Virenscanner vertrauen, die Sie auch schon von Ihrem Computer kennen. Man kann einen Virenscanner für das Handy als “App” herunterladen, bei iPhones im AppStore, bei Android-Geräten im PlayStore.

Hier finden Sie unsere kostenfreien Filme zum Thema Smartphones:

  1. Filme für Geräte von Apple
  2. Filme für Geräte von Android (Samsung, LG, Motorola, Huawei, Sony, HTC etc. …)

Gefahr Nr. 3: Windows XP

Windows Xp ist tot. Wer Windows XP besitzt und den Computer mit dem Internet verbunden hat, handelt schwer fahrlässig. Trotzdem gibt es viele Computer, Abermillionen um genau zu sein, die noch Windows XP nutzen. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Menschen haben kein Geld für einen neuen Computer (dies betrifft vor allem Länder mit geringem Pro-Kopf-Einkommen) oder aber, sie verwenden den Computer sehr wenig und meinen, auf dem Computer sei nichts wichtiges drauf, sodass ihnen nichts passieren könne.

Dieser zweite Grund ist so unfassbar problematisch. Denn die Windows XP Computer werden nicht nur von den Cyberkriminellen genutzt, um den Besitzer des Computer auszuspionieren. Sondern die Cyberkriminellen können den Windows XP Computer “entführen” und für andere kriminelle Zwecke verwenden. Vielleicht haben Sie in den Medien schon einmal den Begriff “Botnet” gehört. Dies ist ein großes Netzwerk von Computern, die allesamt auf ein Kommando hören. Und das Kommando ist kriminell und startet digitale Angriffe auf Firmen und gar ganze Ländern (denken Sie an den Angriff auf den Deutschen Bundestag im Sommer). Solche Netzwerke, so ein Botnet, besteht aus “entführten” Computern. Den einzelnen Computern und den Besitzern geschieht nichts schlimmes. Sie als Besitzer merken davon nichts. Alles funktioniert weiterhin. Aber im Hintergrund führen die fremdbestimmten Computer unter dem Kommando des Botnets illegale Aktivitäten durch.

Windows XP Computer sind extrem gefährdet, in solche Botnet-Netzwerke entführt zu werden. Jeder, der einen Windows XP Computer nutzt und mit dem Internet verbunden ist, ist demnach eine Gefahr für Andere! Und eben nicht nur für sich selbst und seine Daten, wie viele oft denken.

Hier finden Sie unsere kostenfreien Filme zum Umstieg von Windows XP auf ein neueres Windows:

Filme zum Windows-Wechsel

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