Die drei schlimmsten Spam-Mails aus 2016

jahr-ru%cc%88ckblick-2016Das Jahr 2016 hat uns einige neue Betrugsmaschen beschert. Wir wagen einen Rückblick und listen die drei schlimmsten Betrügereien auf. Wir wollen dabei keine einzelne spezifische Spam-Mail nennen, sondern beschäftigen uns mit drei Kategorien. Jede dieser drei Spam-Kategorien trägt ein besonderes Merkmal. Entweder ist uns die Kategorie aufgefallen, weil besonders viele Spam-Mails in diese Kategorie fallen, oder weil sie eine besonders schwerwiegende neuartige Komponente des Betrugs enthält. Schauen wir uns die drei Kategorien einmal an:

 

1. Datenabgleich

Die Angst, sich einen Trojaner oder einen Virus auf dem Computer einzufangen, die kennt jeder. Dahingehend ist man also in gewisser Weise ein klein wenig vorsichtig. Immer, wenn es um das Herunterladen einer Datei geht, gibt es durchaus eine weit verbreitete, gesunde Portion Skepsis. Wenn es aber in einer E-Mail nichts zum Herunterladen gibt, dann folgt oft der trügerische Fehlschluss: “Dann kann es ja keine so schlimme E-Mail sein.”

Dass der Mensch heutzutage oft so denkt, das machen sich die Kriminellen zunutze und versuchen wie folgt zu betrügen: sie versuchen dem Nutzer nicht mehr einen Trojaner oder ein Virus unterzujubeln, sondern versuchen, dem unschuldigen Nutzer private und sensible Daten zu entlocken. Das machen sie, indem sie nicht mit Anhängen und herunterladbaren Dateien den Betrug starten, sondern den Nutzer auf scheinbar harmlose Internetseiten locken. Dort fragen sie dann unter einem scheinheiligen Vorwand private Daten ab. Solche Daten sind bare Münze wert und können sehr schnell über das Internet weiterverkauft werden, zum Beispiel an werbetreibende Firmen. Oder die Kriminellen versuchen, mit den gekaperten Daten die E-Mail-Adressen und Kundenkontos des unschuldigen Nutzers zu hacken. Wie so etwas abläuft, das zeigt diese Übersicht über einige unserer Warnungen des letzten Jahres:

  Der “Verbraucherschutz” will Ihre Daten klauen

  Schon wieder PayPal-Daten im Visier der Betrügern

  Terroristen bei Amazon

 

2. Handy-Spam

Der Aufstieg von Smartphones ist nicht zu stoppen. Und das ist natürlich besonders interessant für die Cyberkriminellen. Es führte in 2016 dazu, dass der Fokus der Betrüger mehr und mehr auf die Smartphones gerichtet wurde. Es gibt gleich mehrere verschiedene Tricks, wie dem unschuldigen Nutzer Trojaner, Viren oder Abofallen direkt auf das Smartphone (und nicht auf den Computer!) untergejubelt werden. Wir haben die wichtigsten unserer Warnungen aus dem letzten Jahr hier zusammen gefasst, bei denen es um den Betrug auf einem Smartphone ging:

  Handy als Geisel

  Schutz vor Abofallen und Handybetrug

  Falsche Warnmeldungen am Handy

 

3. Microsoft-Anruf

“Wenn die große weltbekannte und seriöse Firma Microsoft am Telefonapparat ist, dann muss es doch dringend und wichtig sein.” Auf diesen Gedanken setzen die Kriminellen, wenn sie bei unbedarften Menschen zuhause anrufen, und behaupten, es gebe Sicherheitsprobleme mit dem Computer und man wolle nun eine Soforthilfe anbieten. Wie so ein Fall dann weiterläuft und worin der Betrug liegt, das können Sie hier nachlesen:

  Per Anruf in die Falle

  Internetbetrug am Telefon

 

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