Die EM im Netz

eminnetz“Weitere Informationen finden Sie bei uns im Netz.” Diesen Satz hört man seit geraumer Zeit andauernd im Fernsehen. Denn zu fast allen Programminhalten liefern die Sender weitere Hintergrundinformationen im Internet. Gerade jetzt zur Fußball-EM gibt es wieder ein umfangreiches Angebot, das einem unter anderem ermöglicht, ganze Spiele, die schönsten Tore oder interessante Interviews noch einmal zu sehen. Dazu werden viele zusätzliche Videos und Statistiken aufbereitet, die es so im Fernsehen nicht zu sehen gibt. Die interessantesten Funktionen möchten wir Ihnen heute vorstellen.

 

Spiele live im Internet anschauen

livestreamWie immer teilen sich ARD und ZDF die Übertragung, zudem werden einige zeitgleich stattfindende Spiele auch auf Sat 1 übertragen. Alle Sender bieten, das gehört mittlerweile zum Standard, einen Live-Stream an. Das bedeutet, dass man sich das aktuelle Programm auch im Internet ansehen kann. Eine sehr nützliche Funktion, wenn kein Fernseher im Raum ist oder wenn man in einem Haushalt zwei Sendungen gleichzeitig schauen möchte, man aber nur einen Fernseher zur Verfügung hat! Leider funktioniert dieser Dienst wegen den Übertragungsrechten nur in Deutschland, kann also nicht im Urlaub genutzt werden.

Die Live-Spiele der ARD finden Sie auf der Seite der Sportschau

Hier geht es zum Live-Stream des gesamten ZDF-Programms

Die EM-Spiele von Sat 1 werden von “ran” übertragen

 

Alternative Kameraperspektiven

myviewFußballspiele werden heute aus bis zu 20 verschiedenen Kameraperspektiven aufgezeichnet. Während man im Fernsehen immer nur eine davon sieht und auf die Auswahl der Bildregie angewiesen ist, kann man im Internet neuerdings auf die anderen Perspektiven zugreifen! So ist es möglich, während des Spiels, zum Beispiel auf dem Tablet, eine zweite Kameraperspektive auszuwählen oder nach dem Spiel die Tore aus verschiedenen Blickwinkeln noch einmal anzusehen.

Bei der ARD heißt das Angebot “Multicam”.

Beim ZDF finden Sie die Kameraperspektiven unter dem Namen “MyView”.

 

Second Screen – Zweiter Bildschirm

secondscreenDie Fernsehsender haben sich mittlerweile darauf eingestellt, dass viele Menschen während sie fernsehen noch ein Tablet oder Smartphone in der Hand haben. Hierfür bieten die Sender mittlerweile während Fußballspielen ein spielbegleitendes Zusatzprogramm an. Bei der ARD heißt dieses Angebot Second Screen, also zweiter Bildschirm. Hier kann man sich dann schon während des Spiels Wiederholungen, Interviews, Statistiken oder Reaktionen aus den sozialen Netzwerken ansehen. Das Angebot steht während ausgewählten Spielen bereit, hier sehen Sie den Second Screen für das Spiel Deutschland – Ukraine.

 

Blick hinter die Kulissen – mit Instagram

instagramEine weltweit sehr beliebte Smartphone-App ist Instagram. Das Prinzip ist sehr simpel: Angemeldete Benutzer veröffentlichen Fotos, die sie mit dem Handy gemacht haben, andere Nutzer können diese Fotos dann sehen. Das interessante daran ist, dass auch viele Prominente den Foto-Dienst nutzen und somit einen Einblick in ihr Privatleben gewähren. Da auch fast alle bekannten Fussballer Instagram verwenden, bekommt man auf diese Weise nicht selten einen Einblick ins Innere der Kabine oder ins Mannschaftshotel. Stöbern Sie doch mal ein bisschen in den Profilen der Nationalmannschaft! Hier eine Auswahl:

Lukas Podolski: www.instagram.com/poldi_official

Jerome Boateng: www.instagram.com/jeromeboateng

Thomas Müller: www.instagram.com/esmuellert

Manuel Neuer: www.instagram.com/manuelneuer

 

Klappt das Internet-TV bei Ihnen nicht?

Sowohl die ARD als auch das ZDF nutzen weiterhin den sogenannten “Flash Player” für das Übertragen der Fußballspiele im Internet. Der Flash Player ist eine Technologie, die in den letzten Monaten vermehrt in die Schlagzeilen geraten ist, aufgrund diverser Sicherheitsprobleme. Daher gibt es einige Browser und einige Computer, auf denen der Flash Player deaktiviert wurde. Vielleicht ist das ja auch bei Ihnen der Fall.

Falls dem so ist, gehen Sie bitte wie folgt vor, um in den Genuss der Länderspiele von ARD und ZDF zu kommen:

Laden Sie den Google Chrome Browser herunter. Er ist kostenfrei und hat am wenigsten Probleme mit dem Flash Player. Wenn der Google Chrome installiert ist oder wenn Sie ihn bereits besitzen, und Sie beim Starten der Länderspielübertragung das Bild angezeigt bekommen, das weiter unten zu sehen ist, dann klicken Sie bitte mit einem Rechtsklick in die graue Box hinein und klicken sodann im neu erscheinenden Menü auf “Dieses Plug-in ausführen”. Dann startet das Fußballspiel :-)

Bild 1: So sieht es aus, wenn der Flash Player deaktiviert ist. Klicken Sie mit einem Rechtsklick in die Nähe des Puzzleteils in der Mitte.

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Bild 2: Nach dem Rechtsklick erscheint folgendes Menü. Hier wählen Sie den zweiten Punkt oben aus (“Dieses Plug-in ausführen”).

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