Sicherheitsrisiko: Flash Player (Teil 2)

“Ich freue mich auf das morgige Lachen über die heutigen Probleme.” (Damaris Wieser)

Wenn Sie uns fragen: es geht nicht ohne ihn. Der Flash Player ist am Aussterben und wird auf lange Zeit verschwinden, denn er muss weg. Aber noch ist es nicht so weit und der Untergang des Flash Players wird sich noch lange hinziehen. Und in der Zwischenzeit müssen wir lernen, mit ihm und seinen Schwächen zu leben!

Er ist zu weit verbreitet

Noch ist die Zeit nicht gekommen, zu der man sagen kann, man verzichtet komplett auf den Flash Player. Auch wir nutzen auf unseren von der Bundesregierung ausgezeichneten Levato-DVDs den Flash Player zur Wiedergabe unserer Filme. Ebenfalls so große Medienkonzerne wie ARD/ZDF und die meisten privaten TV-Sender verwenden auf Ihren Internetseiten den Flash Player.

 

KLICK: Hurra, da ist die Lösung!

Für die Zwischenzeit, bis der Verzicht auf den Flash Player wirklich durchführbar ist, raten wir zu der sogenannten “Click to Play”-Lösung, zu deutsch: Klicken, um zu starten. Bei dieser Lösung bleibt der Flash Player weiter auf Ihrem Computer installiert und ist in Verwendung. Er darf aber nur dann starten, wenn Sie es explizit erlauben. Denn die Gefahr beim Flash Player und seinen Sicherheitslücken liegt vor allem bei der besuchten Seite. Nur wenn diese unseriös ist und versucht, die Sicherheitslücken auszunutzen, nur dann wird es für uns Nutzer kritisch. Bei einer seriösen Seite wie ARD.de oder Levato.de kann man also getrost den Flash Player starten.

 

Click to play

Click to play. Klicken, um zu starten. Was bedeutet das eigentlich genau? Im Prinzip ist es ganz einfach: wir geben dem Programm Flash Player immer nur dann Erlaubnis, aktiv zu werden, wenn wir es explizit mit einem Klicken bestätigen. Die restliche Zeit darf der Flash Player nicht aktiv sein. Er ist aber weiterhin auf unserem Computer installiert. Wir als Nutzer übernehmen also ganz aktiv die komplette Kontrolle über das Programm. Wir erlauben nur dann die Wiedergabe eines Videos (hierfür wird der Flash Player zu 99% aller Fälle genutzt), wenn wir ganz genau wissen, dass das Video aus einer seriösen Quelle stammt. Wenn Sie also zukünftig auf ein Video im Internet treffen, startet dieses nicht direkt, sondern erst, wenn Sie den Flash Player zuvor mit einem Klicken aktivieren.

 

Gewusst wie

Wir empfehlen seit den Krisenzeiten des Flash Player den Google Chrome. Das hatten wir in der letzten Woche ja ausführlich erläutert. Wenn Sie das noch einmal nachlesen wollen, dann klicken Sie hier. Und deswegen zeigen wir heute auch nur für den Google Chrome, wie dieses “Click to play” funktioniert. Eine bebilderte Anleitung zum Aktivieren der “Click to play”-Funktion finden Sie hier: Anleitung mit Bildern.

Klicken Sie hier: Click to play – Unsere bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung

 

So geht’s ab jetzt weiter

Jedes Mal, wenn Sie im Internet auf einen Filminhalt stoßen, der den Flash Player nutzt, werden Sie aufgefordert, den Flash Player explizit mit einem weiteren Klicken zu starten. Erst dann kann die Filmwiedergabe überhaupt aktiviert werden. Dies ist die derzeit sicherste uns sinnvollste Variante, den Flash Player zu nutzen. Aber wie bereits im letzten Newsletter erwähnt: auch wer den Flash Player weiterhin wie gewohnt nutzt und einfach immer aktiviert lässt, ist nicht direkt und zwangsläufig unsicher im Netz unterwegs. Die Seriösität der besuchten Seiten ist und bleibt die maßgebliche Ursache dafür, ob Sie sich einem Risiko aussetzen oder nicht. Wenn Sie immer nur bei Levato surfen, so wären Sie beispielsweise niemals gefährdet, eine Virus zu bekommen :-)

 

Spam-Warnung!

Heute rechnen wir mal ab, mit den Spam-Mails. Wir schauen in die Statistiken, schauen, wohin sich die Spam-Mail entwickelt, was der Trend ist und was uns die Geschichte der Spam-Mail lehrt!

Lesen Sie hier weiter: Die Spam-Statistiken. Die Jahre 2001 – 2015.