Neues Buch: Ratgeber für Digitales

Ihnen gefallen unsere Newsletter? Sie finden sie informativ, verständlich und hilfreich? Dann werden Sie unser neues Ratgeberbuch lieben!

Unser neustes Buch vereint die Newsletter-Beiträgen mit unserem Lexikon und den ausgezeichneten Erklärfilmen. Er ist der optimale Begleiter für den digitalen Alltag.

Die Beiträge, die Sie aus unserem Newsletter kennen, wurden in den vergangenen Jahren auch in mehreren Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht. So wurden wir zu den “Erklär-Experten fürs Digitale”.
(Zitat: Badische Zeitung)

All dies haben wir aktualisiert, mit unseren Kursen verknüpft und zu einem großen DIN A 4 Buch zusammengefasst. Entstanden ist ein Ratgeber, der ideal unsere Kurse begleitet und in kleinen, leicht verständlichen Happen die komplexen Themen des digitalen Alltags aufbereitet.

Sie können unser neustes Buch direkt hier bestellen. Weitere Informationen zum Inhalt des Ratgeberbuchs finden Sie hier: Bitte hier klicken!
 

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Die einzigen unschädlichen Bomben der Welt: Fotobomben

Dustin Hoffmann kleinDie Smartphones haben das Zeitalter des sogenannten “Selfie” eingeläutet. Dieser Begriff ist vermutlich vielen bekannt, mindestens vom Hören. Es beschreibt ein Selbstportrait mit einer (oft im Smartphone verbauten) Kamera. Ein Selfie war und ist ein großer Trend, insbesondere in der Modeindustrie und im Showbusiness. Doch auch im Privaten dokumentieren vor allem junge Leute, die sehr aktiv auf sozialen Medien sind, Momente aus ihrem Leben.

Dustin HoffmannWenn im Urlaub eine tolle Sehenswürdigkeit besucht wird, dann macht man ein Selfie. Wenn man im Club abends unterwegs ist und man trifft zufällig einen guten alten Bekannter, dann macht man ein Selfie. Ist man frisch verliebt und will sich mit seiner neuen Liebe an seiner Seite präsentieren, dann macht man ein gemeinsames Selfie. Wenn das Restaurant ein besonders tolles Essen zubereitet, dann macht man ein Selfie mit dem Essen. Trifft man unerwarteterweise eine berühmte Persönlichkeit auf der Straße, dann macht man ein Selfie mit eben dieser Berühmtheit.
Sie sehen, es herrscht seit nunmehr fast zehn Jahren ein echter Hype um Selfies.

Photobombing

SquirrelNun gibt es in gewisser Weise einen Gegentrend, der den Trend zu den Selfies boykottiert und sabotiert. Man nennt dies “Photobombing”. Ins Deutsche übersetzt, bedeutet dies in etwa “eine Fotobombe legen”.

Das Ziel dabei ist es, den eigentlichen gewünschten Inhalt eines Fotos zu verändern und zu stören. Ein weiterer, wichtiger Teil ist es, dieses Stören humorvoll zu gestalten. Das “Photobombing” ist also keine aggressive oder boshafte Aktion, sondern eine sehr lustige Angelegenheit.

KuhDas Photobombing ist vor allem unter amerikanischen Personen des Showbusiness sehr beliebt: wenn ein Foto eines Hollywood-Schauspielers erstellt wird, schleicht sich heimlich ein anderer (oftmals befreundeter) Schauspieler in den Hintergrund des Fotos und zieht eine Grimasse, macht ablenkenden Schabernak oder hält die Hand mit den berühmten “Hasenohren” hinter den Kopf des eigentlichen Fotomotivs. Diese guten alten Hasenohren sind, das kann man wohl so behaupten, der Ursprung des Photobombings.

GiraffeWirklich richtig lustig wird es aber, wenn das Photobombing nicht absichtlich entsteht, sondern durch einen Zufall passiert. Das heißt, derjenige, der das Foto “sprengt”, tat dies nicht absichtlich. Und dieser Zufall ist dann auf dem entstandenen Bild auch deutlich zu erkennen. Besonders häufig entstehen solche unabsichtlichen Fotobomben bei Aufnahmen, bei denen Tiere oder Kinder in der Umgebung sind. So krabbelt das Kleinkind exakt in dem Moment des Foto-Auslösens in den Bildausschnitt oder ein Tier gerät urplötzlich in den Fokus des Bildes und verändert die komplette Aufnahme auf kuriose und lustige Weise.

Videobombing

Die Weiterführung einer “Fotobombe” ist quasi die “Videobombe”, oder auf englisch “Videobombing”. Dabei geschieht eigentlich genau das Gleiche, nämlich der ursprünglich geplante Inhalt des Videos nimmt einen unerwarteten Lauf. Das Video wird lustig gestört, oftmals durch unbedachte unwissende Kinder, die noch kein Verständnis von geplanten und vorbereiteten Videoaufnahmen besitzen, oder Tieren, denen ein solches Verständnis natürlicherweise fehlt :-)

Erst kürzlich gab es einen besonders lustigen “Videobombing”-Vorfall, bei dem ein Professor ein BBC-Interview über den Konflikt zwischen Nord- und Südkorea gab. Dieses durchaus ernsthafte und schwierige Thema wird durch die beiden Kinder des Professors unterbrochen, die plötzlich mitten ins Kamerabild hinein stolzieren, als wäre die BBC kein wirklich ernstzunehmender Fernsehsender. Einige Sekunden später versucht die Mutter, die Situation zu bereinigen, indem sie die Kinder aus dem Sichtfeld der Kamera entfernen will – und es wird dadurch noch lustiger. Wir haben das Video, welches bei Youtube innerhalb weniger Tage Weltberühmtheit erlangte, unten eingebaut, falls Sie es sich (noch einmal) anschauen wollen.

Probieren Sie es mal aus :-)

Das nächste Mal, wenn Ihre Enkel, Ihre Neffen oder Ihre Kinder sich daran machen, wieder einmal ein Foto von sich selbst zu schießen, ein Selfie zu machen, versuchen Sie doch einmal ein “Fotobomber” zu sein und schleichen Sie sich heimlich in den Hintergrund des Selfie-Fotos, eine kleine spaßige Geste oder Mimik präsentierend. Wetten, dass Sie großes Lachen ernten werden?


 

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Tappen Sie nicht in diese Falle: Neuer PayPal-Betrug

falleDer Zahlungsdienstleister PayPal hat immer wieder damit zu kämpfen, dass Betrüger gefälschte E-Mails im Namen von PayPal versenden, um Anmeldedaten von Kunden abzugreifen. Dafür lassen sich die Kriminellen ständig neue Tricks einfallen. Aktuell ist wieder eine solche E-Mail im Umlauf.

In der E-Mail wird behauptet, es gäbe eine eine neue EU-Gesetzesregelung, durch die PayPal alle Kundendaten bestätigen müsse. Daher sollen wir auf einen Link klicken und dann unsere Anmeldedaten erneut eingeben um diese zu verifizieren. Tun wir dies nicht, so wird angeblich unser Konto geschlossen.

Das ist natürlich alles frei erfunden. Dieses EU-Gesetz gibt es nicht und die E-Mail stammt nicht von PayPal. Klicken Sie den Link nicht an und geben Sie keine Daten an!

Doch der Trick ist raffiniert: Wer kennt sich schon mit EU-Gesetzen aus? Der Inhalt der E-Mail klingt daher gar nicht so unplausibel, zumal das Schreiben mit den Worten endet:

Wir entschuldigen uns Im Vorfeld für die Unannähmlichkeiten.

Viele Grüße,
PayPal Support Team

Doch wer genau hinschaut, der erkennt recht schnell, dass hier Dilettanten am Werk waren: Unannehmlichkeiten schreibt man nicht mit “ä”. In einer echten E-Mail würde solch ein peinlicher Fehler wohl kaum auftreten. Hinzu kommt, dass PayPal Sie niemals per E-Mail dazu auffordern wird, Ihre Daten zu bestätigen.

Hier sehen Sie die ganze Mail:

paypal-spam-april-2017

 

Aufgepasst bei gefälschten Absendernamen und Adressen

hello-my-name-isIn unserer Spamwarnung von letzter Woche sind wir bereits auf das Thema Absendername und Absenderadresse eingegangen. Es sind wieder zahlreiche E-Mails unterwegs, die vorgeben, von DHL zu stammen. Im Posteingang erscheinen sie zum Beispiel unter dem Absendernamen “DHL Logistik-Spezialist”, “DHL Express” oder “DHL Fachteam”. Leider ist der Name, der im E-Mail-Programm als Absender angezeigt wird, überhaupt kein Indiz dafür, von wem die E-Mail tatsächlich stammt. Denn jeder Mensch hat die Möglichkeit, den angezeigten Absendernamen selbst festzulegen – auch Sie können das. Und leider gibt es niemanden, der überprüft, ob E-Mail-Adresse und Absendername zusammenpassen.
 

Hier ein Beispiel:

 
Absendername
 
Hier sehen Sie die Konten-Einstellungen bei dem bekannten E-Mail-Programm Mozilla Thunderbird. An der Stelle “Ihr Name” haben wir beispielhaft einfach den frei erfundenen Namen “Gartencenter Braun” eingetragen, die Adresse lautet aber ganz anders. So einfach kann man per E-Mail vorgeben, jemand anderes zu sein. Das Ganze hat natürlich einen sinnvollen Hintergrund. So kann ich dafür sorgen, dass mein Name beim Empfänger angezeigt wird anstatt einer unschönen E-Mail-Adresse. Aber man kann dies natürlich auch missbrauchen und einen ganz anderen Namen verwenden. Glücklicherweise lässt sich dieser Schwindel sehr leicht enttarnen. Jedes E-Mail-Programm zeigt auf Wunsch die echte Adresse an, die sich hinter dem Namen verbirgt. Dafür muss man in den meisten Fällen einfach nur mit dem Mauszeiger über den Absendernamen fahren oder diesen anklicken. Thunderbird zum Beispiel zeigt die zugehörige Adresse standardmäßig hinter dem Absendernamen an, sobald die E-Mail geöffnet wird.

Aber Achtung:
Nur weil einem die Adresse seltsam vorkommt, muss dies noch lange kein Betrug sein. Viele Unternehmen verwenden zum Beispiel Adressen, die mit noreply@… anfangen, so auch DHL mit der Adresse noreply@dhl.de. Solche Adressen werden häufig für automatisch generierte E-Mails verwendet, über die man keinen Kontakt mit dem Unternehmen aufnehmen kann. “No reply” bedeutet so viel wie “keine Antwort”.
 

Gefälschte Absenderadresse

Ein gefälschter Absendername ist also relativ leicht zu enttarnen, indem man schaut, ob Name und Adresse zusammenpassen. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit, eine Absenderadresse zu fälschen. Auch dieser Trick ist für die Betrüger leider sehr einfach umzusetzen. Ein Beispiel: Versendet man mit einem speziellen Programm mehrere E-Mails auf einmal an tausende Empfänger, so kann man dem Programm sagen, welche Adresse als Absenderadresse verwendet werden soll. So funktioniert übrigens fast jeder Newsletter. An dieser Stelle wäre also möglich, einfach eine andere E-Mail-Adresse anzugeben. Also zum Beispiel passend zu obigem Bild die Adresse kundendienst@gartencenter-braun.info – und im Handumdrehen könnten wir vorgeben, E-Mails im Namen eines Gartencenters zu verschicken.

Vor dem zweiten Trick kann man sich im Prinzip nicht schützen. Hier sind wir dann wieder darauf angewiesen, den Inhalt der E-Mail genau zu kontrollieren, um uns vor einem Betrug abzusichern. Und genau hier hilft unser Buch “Tricks der Spam-Mafia”.
 

Spam erkennen und verhindern

spam-cover-3d-freigestelltMit welchen Tricks die Kriminellen arbeiten, wie Sie Spam direkt erkennen und was man dagegen tun kann – all das ist Thema unseres Buchs “Tricks der Spam-Mafia”.

Wir erläutern ausführlich folgende Methoden:

  • Dreister Datenklau
  • Aggressive Anhänge
  • Listige Links
  • Rechtswidrige Rechnungen
  • Hinterhältige Handynachrichten
  • Trickreiche Telefonanrufe
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Moderne Spracherkennung und ihre 4 größten Gefahren und Chancen

Butler

Die moderne Spracherkennung ermöglicht es, dass wir mit den digitalen Geräten reden können als wären sie Menschen. Bisher war die Interaktion im digitalen Alltag beschränkt auf Tastatur und Maus oder Touchscreen. Die Kommunikation musste also immer über die Finger geschehen.

Hier stehen wir nun vor einer entscheidenden Revolution: die moderne Spracherkennung macht es möglich, dass diese Interaktion mit den Computern, den Smartphones und dem Internet auf eine uns Menschen sehr viel vertrautere und schnelle Methode ausgeweitet wird: die gesprochene Sprache.

Welche Gefahren und welche Chancen birgt dieser neue Entwicklungsweg der modernen digitalen Welt? Wir wollen vier Aspekte vorstellen und zu Diskussion stellen – zwei positive, aber auch zwei negative Punkte.

 

Gefahr Nr. 1

Abhörung, Datenschutz, Privatssphäre

Amazon Echo
Dies ist “Amazon Echo”, einer der Spracherkennungsassistenten. Auf den Befehl “Alexa” hin beantwortet er Fragen, kann kleine digitale Aufgaben erledigen oder vereinfacht, wie sollte es mit Amazon als Hersteller anders sein, das Einkaufen im Internet.

Die Frage, die sich wahrscheinlich jeder beim Thema der modernen Spracherkennung stellt, ist folgende:
“Ist jedes Gerät nun eine Wanze, die ständig mithört?”

Diese Bedenken kannten auch die Unternehmen, bevor und während sie ihre Geräte herstellten. Die intelligenten “Smart Home”-Systeme wie Google Home und Amazon Echo (kleine Computer in Größe von Getränkedosen mit Mikrofonen, Lautsprechern und Internetverbindung) stehen in der Wohnung und warten auf ein Befehlswort. Erklingt das Befehlswort, startet die Spracherkennung, der eingebaute kleine Computer stellt eine Internetverbindung her und die durch den Nutzer gestellte Frage wird verarbeitet und beantwortet. Die “Sprachfetzen” nach dem Befehlswort werden über das Internet an den Diensteanbieter übermittelt und dort auch gespeichert. Diese Speicherung soll vor allem die Erkennung der ganz individuellen Sprache des Nutzers verbessern und ist der größte Angriffspunkt für datenschutzrechtliche Bedenken. Wo werden diese “Sprachfetzen” gespeichert, wer hat Zugriff darauf, werden sie weiterverarbeitet und wie lange werden sie gespeichert? Erst eine dauerhaft befriedigende Antwort auf diese Fragen wird den Datenschutzaspekt der modernen Spracherkennung auch ethisch absichern. Grundsätzlich sind die Unternehmen an geltende Datenschutzgesetze gebunden und wir als Nutzer müssen uns darauf verlassen, dass diese Richtlinien eingehalten werden – wie immer, wenn es um das Thema Datenschutz geht.

Doch wie bei allen Technologien ist auch die Spracherkennung und Sprachassistenz eine Technologie, die mißbraucht werden kann. Jede neue Technologie bringt zwei Seiten einer Medaille mit sich und der Mensch entscheidet, auf welche Weise die Technologie eingesetzt wird. Ob Atomkraft, Ottomotor oder Spracherkennung – in dieser Hinsicht gleichen sich alle Technologien: eine 100%ige Sicherheit wird es nicht geben.

 

Gefahr Nr. 2

Der Mensch verdummt

Microsoft Cortana
Auf dem neuen Windows 10 ist ebenfalls ein Sprachassistent installiert: “Cortana”. Sie kann ganz ähnliche Aufgaben wie Amazon Echo erledigen und soll zukünftig auch den Computer steuern können.

Spielt man einmal das Szenario durch, dass sich die Spracherkennung und die digitale Sprachassistenz mittelfristig durchsetzen wird und die Datenschutzbedenken (auf welche Weise auch immer) beigelegt werden können, so offenbart sich die potentielle Gefahr einer Gesellschaft, insbesondere einer neuen Generation, die sich voll und ganz an ihre digitalen Sekretäre gewöhnt und angepasst hat, sich vollends auf sie verlässt. Das Erledigen von Schulhausaufgaben ist passé, da das reine Vorlesen einer Aufgabe ausreicht, um das Smartphone oder den Smart Home Assistenten die Antworten recherchieren zu lassen.

Doch nicht nur in der Schule führt diese Form eines digitalen imaginären Freundes, der schnelle Antworten auf fast alle Fragen hat, zu einer Änderung des Umgangs mit “gelerntem Wissen”. Die Aneignung von auswendig gelernten Fakten wird obsolet und der Mensch gerät in gewisser Weise in eine “Verdummungsspirale”. Man muss einfach nicht mehr so viel selbst wissen, wenn alles Wissen ständig abgefragt werden kann. Natürlich ist diese Sicht sehr eindimensional und überzeichnet, doch die Gefahr, die dem Szenario zugrunde liegt, ist real und sollte Beachtung finden. Zwar ist die ständige Verfügbarkeit von Informationen über das Internet auch ohne Spracherkennung möglich, doch nun kann das gespeicherte Wissen noch schneller und einfacher abgefragt werden.

 

Chance Nr. 1

Die Tastatur kommt ins Museum

Google Home
Natürlich hat auch Google sein Pferd im Rennen, es nennt sich “Google Home”. Die Unterschiede zu Amazon Echo sind nur sehr gering.

Für viele Menschen ist das Tippen an der Tastatur ein langwieriges Unterfangen, die 10-Finger-Technik beherrschen nur wenige. Bis die eigenen Gedanken handschriftlich auf ein Blatt Papier gebracht sind, das dauert schon lange genug. Doch den Worten über die Tastatur in die digitale Welt zu verhelfen, ist für viele Nutzer, ob jung oder alt, etwas, das keinen Spaß macht und einfach etwas länger dauert. Das menschliche Gehirn kann so viel schneller denken als dass die Finger tippen oder schreiben könnten. Es gibt aber einen natürlichen Weg der Kommunikation, der uns angeboren ist, den wir perfekt beherrschen und in Schnelligkeit bisher unschlagbar ist: das Sprechen.

Bei der Eingabe von E-Mails, Geschäftsbriefen, privaten WhatsApp-Nachrichten oder SMS sind große mechanische oder kleine berührungsempfindliche Tastaturen bisher unumgänglich gewesen. Die Spracherkennung übernimmt nun zunehmend die Aufgabe der Übertragungen der Worte, die man im Kopf hat, auf das Blatt Papier oder auf den Bildschirm. Sie sprechen ganz einfach vor sich hin und die Spracherkennung “hört zu und schreibt mit”, ganz so, als hätte man seinen eigenen Sekretär zum Diktieren.

Diese Änderung wird vor allem den Menschen eine große Hilfe sein, die körperliche Einschränkungen beim Tippen auf einer Tastatur haben. Ob Arthose, Multiple Sklerose oder Parkinson (um nur einige prominente Beispiele zu nennen), bei vielen Krankheiten ist die Spracherkennung ein unvorstellbar hilfreiches Werkzeug der Neuzeit.

Wie gut die Diktierfunktion heutzutage schon am Smartphone funktioniert, das zeigen wir unseren Mitgliedern in zwei Erklärfilmen. Es gibt je einen Film für die Apple-Welt der iPhones und einen Film für die Google-Welt der Android-Handys:

  Diktierfunktion beim Apple iPhone

  Diktierfunktion beim Android Smartphone

 

Chance Nr. 2

Jeder hat einen Butler

Apple Siri
Die Revolution in der Welt der digitalen Sprachassistenten läutete “Siri” ein, die Spracherkennung von Apple, die auf jedem Apple Produkt verfügbar ist.

Zukünftig wird die Spracherkennung durch künstliche Intelligenzen verstärkt werden. Dadurch wird nicht mehr nur das Eintragen von Erinnerungen in den Kalender oder das Vervollständigen der Einkaufsliste per Spracherkennung möglich sein. Sondern auch komplexe Aufgaben und Anfragen können durch die digitalen Butler erledigt werden. So kann bei einem kleinen Defekt oder einer Reparatur eines häuslichen Gegenstandes der digitale Butler nach einer Reparaturanleitung gefragt werden, woraufhin er die Schritte zur Reparatur per Ton und visuell auf dem Bildschirm anleitet und unterstützt.

Aber auch die Arbeit in der Küche kann auf neue Ebenen gehoben werden: 5 Sterne Menüs auf den eigenen Kochplatten werden mit einer individuellen Anleitung eines digitalen Assistenten möglich, indem der Nutzer im ständigen Dialog mit dem digitalen Butler steht. Der Nutzer teilt dem digitalen Butler mit, was alles im Kühlschrank vorhanden ist, woraufhin ein Menü aus den vorhandenen Lebensmitteln automatisch recherchiert wird. Der Assistent gibt dem Mensch in der Küche Hinweise und Anleitungen, wann was getan werden muss und der Mensch gibt fast wie in einem Gespräch Antworten oder Rückfragen, wodurch das Kochen ideal durch das interaktive Rezept begleitet wird. Gerade im Bereich des “Smart Home” wird Sprachsteuerung heute schon eingesetzt, zum Beispiel beim Ein- und Ausschalten des Lichts oder der Steuerung von Rollläden per Sprachbefehl.

 

Fazit

Jede neu aufkommende Technologie sollte auf ihre Chancen und Risiken hin untersucht und die jeweiligen Gefahren kritisch beleuchtet werden. Nur so kann bedenkenlos der Nutzen einer Technologie sinnvoll in unseren Alltag Einzug halten. Blauäugigkeit und Schwarzmalerei sind hier schlechte Ratgeber. Und zu guter Letzt sollten wir nicht vergessen, dass wir uns im Land der Aufklärung befinden, geistige Nachfahren von Kants Gedanken der Aufklärung sind. Das selbstbestimmte Denken und Handeln eröffnet uns ebenso den Weg zur Nicht-Nutzung neuer Technologien, sofern unsere Bedenken überwiegen.

 


 

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