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Verschlüsselungen im Internet

Verschlüsselungen

Rund um Computer, Smartphone und Internet hört man immer wieder von „Verschlüsselung“. Ob bei WhatsApp-Nachrichten, beim Online-Banking oder beim Versenden von E-Mails, überall ist von Verschlüsselungsmethoden die Rede. Das klingt erst einmal beruhigend, denn durch eine Verschlüsselung werden Daten ja zunächst einmal vor fremdem Zugriff geschützt. Aber gleichzeitig gibt es ein großes Missverständnis, über das wir in diesem Beitrag ausführlich sprechen möchten: Die Verschlüsselung, von der hier die Rede ist, schützt nämlich vor allem den Übertragungsweg, nicht die spätere Speicherung von Daten.

Kennen Sie jemanden, für den das Thema der Verschlüsselung auch ein böhmisches Dorf ist? Dann leiten Sie unseren kostenfreien Rundbrief weiter!

 

Ende-zu-Ende Verschlüsselung bei WhatsApp

WhatsApp wirbt damit, dass alle Nachrichten „Ende-zu-Ende verschlüsselt“ sind. Die beiden Enden sind dabei die beiden Geräte, zwischen denen die Nachrichten verschickt werden. Das bedeutet: Eine Nachricht wird beim Senden verschlüsselt. Sie wird erst wieder entschlüsselt, wenn sie beim Empfänger ankommt. Dazwischen, also auf dem Transportweg, kann niemand die Nachricht abfangen oder mitlesen, auch WhatsApp selbst nicht. Das ist grundsätzlich sehr sicher. Aber hier liegt das Missverständnis, weil viele Menschen denken: „Dann kann ja niemand meine Nachrichten sehen“. Das stimmt aber nur teilweise, denn auf deinem eigenen Handy sind die Nachrichten ganz normal lesbar und auf dem Handy des Empfängers ebenfalls. Wenn jemand Zugriff auf das Gerät hat, kann er alles sehen und lesen. Und der Empfänger unserer Nachrichten könnte alle unsere Nachrichten unbemerkt abspeichern oder sogar an andere Menschen weiterleiten.

 

HTTPS bei Internetseiten

Wenn Sie im Internet unterwegs sind, haben Sie sicherlich schon einmal in der Adresszeile im Browser das kleine Schloss gesehen. Außerdem beginnen viele Internetadressen mit https://. Das ist ein gutes Zeichen, denn es bedeutet: Die Verbindung zwischen Ihrem Gerät und der Internetseite ist verschlüsselt.

Doch was heißt das genau? Zunächst einmal sorgt HTTPS dafür, dass alle Daten, die Sie eingeben oder empfangen, auf dem Weg durchs Internet geschützt sind. Wenn Sie zum Beispiel ein Passwort eingeben, ein Formular ausfüllen oder etwas bestellen, können diese Informationen unterwegs nicht einfach von anderen mitgelesen werden. Gerade bei sensiblen Bereichen wie dem Online-Banking ist diese Verschlüsselung besonders wichtig. Sie sorgt dafür, dass Ihre Zugangsdaten und Überweisungen sicher übertragen werden. Zusätzlich setzen Banken weitere Sicherheitsverfahren ein, zum Beispiel TAN-Nummern oder Bestätigungen per App.

Trotzdem sollte man sich eines bewusst machen: Die Verschlüsselung schützt in erster Linie den Weg der Daten, nicht alles darüber hinaus. Sobald Ihre Daten bei der Internetseite angekommen sind, werden sie dort ganz normal verarbeitet. Das bedeutet auch, dass die Betreiber der Seite grundsätzlich sehen können, was Sie eingeben. Ein ähnliches Prinzip gilt auch bei den Cloud-Diensten, also wenn Sie zum Beispiel Fotos oder Dateien im Internet speichern. Auch hier werden Ihre Daten beim Hochladen sicher übertragen. Auf dem Weg dorthin kann niemand einfach mitlesen. Doch sobald die Daten auf den Servern des Anbieters gespeichert sind, liegen sie dort und können, zumindest technisch, vom Anbieter verarbeitet werden.

Das bedeutet nicht, dass diese Dienste unsicher sind. Im Gegenteil: Die meisten Anbieter schützen ihre Systeme sehr gut. Dennoch ist es wichtig zu verstehen, dass die Verschlüsselung nicht automatisch bedeutet, dass niemand mehr Zugriff auf die Daten haben kann.

Eintrag zu https im Levato-Lexikon

 

http
Die Abkürzung steht für „Hypertext Transfer Protocol“, dabei handelt es sich um ein Protokoll zur Übertragung von Daten über ein Netzwerk. Es wird eingesetzt, um Webseiten aus dem World Wide Web in einen Browser zu laden. Daher beginnen Internetadressen oft mit http://, dies kann aber bei der Eingabe einer Adresse auch weggelassen werden, da es vom Browser automatisch hinzugefügt wird.

https
Das zusätzliche „s“ steht für „secure“, also für „sicher“. https wird verwendet, um die gesendeten Daten zwischen Browser und Internet zu verschlüsseln. Ohne Verschlüsselung sind die Daten für jeden, der Zugang zum entsprechenden Netz hat, lesbar. Insbesondere bei unverschlüsselten WLAN-Netzwerken (zum Beispiel an Hotspots) ist https sehr bedeutsam, da hiermit die Inhalte unabhängig vom WLAN verschlüsselt werden. Auch das Online-Banking läuft über https, da hier geschützte und private Daten übertragen werden.

 

 

Verschlüsselung von E-Mails

Im Zusammenhang mit E-Mails haben Sie vielleicht schon einmal von „SSL-Verschlüsselung“ oder „TLS-Verschlüsselung“. Diese Verschlüsselungsmethode ist normalerweise bei modernen E-Mail-Anbietern schon automatisch aktiviert. Das klingt zunächst sehr beruhigend und tatsächlich sorgt diese Technik dafür, dass Ihre E-Mails auf dem Übertragungsweg geschützt sind.

Wenn Sie eine E-Mail versenden, wird sie aber nicht direkt von Ihnen zum Empfänger geschickt. Stattdessen durchläuft sie mehrere Stationen, sogenannte Mailserver. Man kann sich das wie eine Reise mit Zwischenstopps vorstellen. Zwischen diesen einzelnen Stationen wird die Verbindung in der Regel verschlüsselt. Das bedeutet: Niemand kann unterwegs einfach mitlesen, wenn Ihre E-Mail von einem Server zum nächsten übertragen wird. Auch wenn Sie Ihre E-Mails abrufen, zum Beispiel auf dem Smartphone oder Computer, ist diese Verbindung normalerweise ebenfalls verschlüsselt. Die Inhalte werden also sicher zu Ihrem Gerät übertragen.

Aber auch hier muss man beachten: Die Verschlüsselung gilt immer nur für die jeweilige Verbindung, also für den Weg zwischen zwei Punkten. Sobald die E-Mail auf einem Mailserver angekommen ist oder auf ein Gerät abgerufen wurde liegt sie dort in den meisten Fällen ganz normal lesbar vor. Das bedeutet, dass der Mail-Anbieter technisch die Möglichkeit hat, auf die Inhalte zuzugreifen. In der Praxis geschieht das zum Beispiel automatisch durch Programme, die E-Mails auf Spam oder Viren prüfen. Und auch beim Empfänger ist die E-Mail nach dem Empfang ganz normal lesbar gespeichert, genauso wie auf Ihrem eigenen Gerät.

Viele Menschen denken, E-Mails seien vollständig geschützt, weil sie „verschlüsselt“ sind. Tatsächlich ist aber auch hier nur der Transport geschützt, nicht die Speicherung.

 

Ein schöner Vergleich: der Brief

Ein passender Vergleich für alle oben genannten Fälle ist der Versand von Briefen. Wir schreiben einen Brief und kleben diesen zu. Die Nachricht ist daraufhin nicht mehr lesbar und somit auf dem Transportweg geschützt. Der Empfänger öffnet den Brief und nun ist der Inhalt wieder frei lesbar, auch für andere Personen.

 

Mehr Informationen für Mitglieder

Für Mitglieder haben wir noch viele weitere Filme und Beiträge rund um das Thema Sicherheit, WhatsApp und E-Mails im Angebot. Die wichtigsten Kurse und Artikel haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Hier geht es zu den Kursen:

   Sicherheit im Internet

   Passwörter

   WhatsApp für Android

   WhatsApp für iPhone

   E-Mail und Spam

 

Passende Beiträge aus dem Archiv:

   Neues Datenleck: sind Sie betroffen?

   Neuer Betrug mit Browser-Benachrichtigungen

 

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    VG WORT

    Künstliche Intelligenz

    Kaum ein anderes Thema in der digitalen Welt wird derzeit so intensiv diskutiert wie die Künstliche Intelligenz – abgekürzt als KI. (Die englische Abkürzung lautet übrigens “AI” für “Artifical Intelligence”. Diese Abkürzung wird auch oft verwendet.) Viele Menschen begegnen ihr auch mit Skepsis oder gar Sorge: Was kann diese Technologie wirklich? Und was bedeutet sie für unseren Alltag? Werden wir durch KI überwacht?

    Bei näherem Hinsehen zeigt sich: Künstliche Intelligenz ist keine Science-Fiction mehr, sondern längst Teil unseres Alltags – und sie kann uns in vielen Bereichen praktisch unterstützen.

    Auf dieser Seite haben wir alle unsere Beiträge rund um das Thema Künstliche Intelligenz für Sie zusammengestellt. Sie erfahren, was KI eigentlich bedeutet, wo sie uns im Alltag begegnet und wie Sie ganz konkret davon profitieren können – einfach erklärt und ohne Fachchinesisch.

    Unser Ziel ist es, Ihnen die Welt der KI verständlich näher zu bringen – mit einem kritischen Blick, aber auch mit Offenheit für die Chancen, die diese neue Technik bietet.

     

    Unsere KI-Beiträge

    Diese Beiträge befinden sich im Archiv und sind damit nur für Levato-Mitglieder zugänglich. Achten Sie drauf, dass Sie als Mitglied angemeldet sind, wenn Sie die Beiträge öffnen möchten.

      Revolution: Die KI kommt zu WhatsApp

      So funktioniert ChatGPT

      Gemini: Interview mit einer KI

      Wir sprechen über künstliche Intelligenz

      Bilderstellung mit KI

      Kleines Lexikon der künstlichen Intelligenz

      Pflanzen bestimmen per App und am Computer

     

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      ChatGPT: Anmeldung und Nutzung

      Meta AI: Die KI bei WhatsApp

    Tag 14: iPhone – Backup

    Willkommen zum letzten Kurstag von “Was Ihr Handy alles kann – Teil 2”,

    in unserem heutigen Film zeigen wir Ihnen, wie Sie die praktische Backup-Funktion Ihres iPhons nutzen können. Diese Funktion sorgt dafür, dass wichtige Daten automatisch in der iCloud gesichert werden, sofern genug Speicherplatz verfügbar ist. Das regelmäßige Backup bietet Ihnen viele Vorteile: Wenn Sie Ihr iPhone verlieren, es gestohlen wird oder Sie auf ein neues Gerät wechseln, können Sie Ihre Daten ganz einfach wiederherstellen.

    Mit der iCloud-Sicherung sind Ihre wichtigsten Informationen also sicher aufgehoben – selbst dann, wenn das Smartphone nicht mehr funktioniert. In unserem Film erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie das Backup aktivieren und worauf Sie dabei achten sollten.

     

    /wp-content/video/iphone/backup_iphone.mp4

     

    Zu den Daten, die gesichert werden, gehören unter anderem:

    App-Daten
    Alle gespeicherten Daten aus Apps wie Notizen, Kalender, Kontakte, Erinnerungen und andere benutzerdefinierte App-Daten (z. B. Spielstände, Einstellungen in verschiedenen Apps).

    Fotos und Videos
    Alle Fotos und Videos in Ihrer Galerie werden gesichert, wenn Sie iCloud-Fotos nicht aktiviert haben. Wenn iCloud-Fotos aktiviert ist, werden Ihre Medien sowieso in iCloud gespeichert und nicht zusätzlich im iCloud-Backup.

    Geräteeinstellungen
    Dies umfasst Einstellungen wie Ihr Hintergrundbild, Tastaturvorgaben, Netzwerkeinstellungen und Standortdienste. Alle individuellen Anpassungen, die Sie am Gerät vorgenommen haben, werden ebenfalls gesichert.

    Nachrichten
    SMS, iMessages und WhatsApp-Nachrichten (sofern diese in iCloud gesichert sind) werden im iCloud-Backup gespeichert.

    Anrufverlauf
    Ihre letzten Anrufe werden im iCloud-Backup gespeichert, sodass Sie den Verlauf auf Ihrem neuen Gerät wiederherstellen können.

    Health-Daten
    Ihre Gesundheits- und Fitnessdaten, die in der Health-App gespeichert sind, werden ebenfalls gesichert, vorausgesetzt, Sie haben diese Option aktiviert.

    Apple Watch-Daten
    Wenn Sie eine Apple Watch verwenden, wird auch die Apple Watch-Daten (z. B. gesammelte Gesundheitsdaten und Benutzereinstellungen) im iCloud-Backup gesichert.

    HomeKit-Daten
    Alle Informationen zu Ihren HomeKit-Geräten und -Einstellungen (z. B. Smart-Home-Steuerungen) werden gesichert.

    Apple Pay und Karten
    Ihre Apple Pay-Einstellungen und Kreditkarteninformationen werden gesichert, jedoch nicht die tatsächlichen Kartennummern (aus Sicherheitsgründen).

    Apple-Account und iCloud-Einstellungen
    Alle Einstellungen Ihres Apple-Accounts, iCloud- und iMessage-Einstellungen werden im Backup gesichert.

    Tag 4: iPhone – QR-Code scannen

    Hallo zu Kurstag vier!

    Gestern haben wir Dokumente gescannt, heute scannen wir wieder, und zwar QR-Codes! QR-Codes sind kleine Quadrate, die aus vielen schwarzen und weißen Flächen bestehen und abgescannt werden können. Jeder QR-Code ist einzigartig und verbirgt eine Information. QR steht dabei für “Quick Response”, was soviel wie “schnelle Antwort” bedeutet. Auch wenn vielen Menschen diese Zeichen als neumodisch erscheinen: es gibt sie bereits seit 1994. Neu ist allerdings, dass heutzutage jedes Smartphone zum Lesegerät für solche QR-Codes wird. Das Smartphone kann den Code auslesen und die Informationen decodieren. In den meisten Fällen führt der Code dann zu einer Internetseite. Ein QR-Code kann aber auch andere Informationen in sich tragen, wie wir gleich weiter unten sehen werden.

    Bis vor wenigen Jahren brauchte man zum Abscannen eines QR-Codes noch eine spezielle QR-Code-Scanner-App. Diese App muss aus dem App-Store heruntergeladen werden und hat einzig und allein die Funktion, einen QR-Code auszulesen. Mittlerweile haben aber alle neuen iPhones diese Funktion bereits ab Werk in die Kamera-App integriert. Das bedeutet, Sie müssen nur noch die Kamera starten und vor einen QR-Code halten, so als würden Sie ihn fotografieren. Wichtig ist, nicht die Auslöser-Taste zu drücken, also kein Foto zu schießen, sondern kurz zu warten. Die Kamera wird den QR-Code erkennen/scannen und auf dem Handy erscheint eine Einblendung, über die es weitergeht, indem man sie antippt. Meistens öffnet sich dann eine Internetseite.

     

    1. QR-Code abscannen

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    2. QR-Code auf dem eigenen Handy auslesen

    Um einen QR-Code zu auszulesen, den man bereits als Bild auf dem iPhone hat, gibt es einen tollen Trick. Dafür nutzt man eine Funktion die in die Fotos-App des iPhones integriert ist. Die Fotos-App ist auf allen iPhones bereits installiert und wird zum Betrachten, Bearbeiten und Analysieren von Bildern genutzt. Die App kann neuerdings auch Texte erkennen, die auf Fotos vorhanden sind, auch QR-Codes werden auf diese Weise erkannt. Durch einfaches Antippen wird der QR-Code analysiert. Sollte dies ein Link zu einer Internetseite sein, was meistens der Fall ist, dann wird der Link direkt auf dem Bildschirm angezeigt und kann durch Antippen geöffnet werden. Unser Film zeigt, wie es funktioniert.

     

    /wp-content/video/iphone/qrcode_iphonefotos.mp4

     

    Weiterführende Informationen

    Nicht jeder QR-Code kann auf diese Weise ausgelesen werden. Manche QR-Codes tragen so spezielle Informationen, dass man sie auch nur mit einer ganz speziellen App auswerten kann. Das Problem dabei ist: Man sieht dem QR-Code in der Regel nicht an, ob er auf dem herkömmlichen Weg ausgelesen werden kann oder ob man eine ganz spezielle App dafür braucht. Man muss dies vorher wissen.

    Häufig ist der QR-Code auf Plakaten, Flugblättern, in Zeitschriften und Magazinen zu sehen. Vor allem in Anzeigen findet man die Codes. In Museen kommen QR-Codes manchmal neben Exponaten zum Einsatz. Man findet sie aber auch auf Fahrplänen oder Visitenkarten. In fast allen diesen Fällen führen diese QR-Codes, wenn man sie mit dem Smartphone abscannt, zu Internetseiten, auf denen sich weiterführende Informationen befinden. Es öffnet sich dann also der Browser und eine Internetseite wird aufgerufen.

    Oft findet man neuerdings auch QR-Codes, mit denen eine App beworben wird. Scannt man einen solchen QR-Code mit dem Smartphone ab, so öffnet sich keine Internetseite, sondern es wird auf dem Handy direkt der App-Store gestartet und die beworbene App kann dort heruntergeladen werden.

    Es gibt aber mittlerweile auch viele QR-Codes, die man nicht einfach so mit der Kamera abscannen kann. Diese QR-Codes haben besondere Informationen verschlüsselt, die nur von einer ganz bestimmten Anwendung verarbeitet werden können. Einige Beispiele:

     

    WhatsApp

    WhatsApp hat eine interessante Funktion, mit der man Nachrichten auch am Computer lesen und schreiben kann. Das funktioniert über eine spezielle Internetseite, dafür werden der Computer und das Smartphone miteinander “gekoppelt”. Für dieses Koppeln muss auf der Internetseite web.whatsapp.com ein QR-Code abgescannt werden. Hierbei handelt es sich wieder um einen speziellen QR-Code, der nur mit WhatsApp selbst ausgelesen werden kann. WhatsApp hat nämlich nur für diesen Zweck ebenfalls einen eingebauten QR-Code-Scanner. Dieser kann aber ausschließlich dazu verwendet werden, diesen speziellen QR-Code von der Seite web.whatsapp.com auszulesen.

     

    Paketmarke

    Viele Online-Versandhäuser bieten für Bestellungen einen kostenlosen Rückversand an. Dafür liegt der Bestellung manchmal schon ein Rücksende-Etikett bei. Immer häufiger verzichten die Firmen aber auf ein solches Etikett. Stattdessen erhält man im Falle einer Rücksendung einen QR-Code zugesendet. Diesen QR-Code muss man aber nicht selbst abscannen. Man zeigt diesen QR-Code stattdessen beim Paketdienstleister vor. Dieser kann dann mit den Informationen, die im QR-Code versteckt sind, ein Rücksende-Etikett erstellen/ausdrucken.

     

    Tickets

    Viele Tickets, Fahrkarten und Eintrittskarten, die man heutzutage erhält, sind mit einem QR-Code versehen. Ähnlich wie bei den Paketmarken ist dieser QR-Code aber gar nicht für “uns als Nutzer” gedacht, sondern er muss beim Eintritt/Fahrtantritt vorgezeigt werden und wird dann von der verantwortlichen Person abgescannt. In dem QR-Code sind die Ticketinformationen gespeichert.

     

    Giro-Code

    Einen kleinen QR-Code findet man auch manchmal auf Rechnungen. Dieser Code, der auch Giro-Code genannt wird, kann ausschließlich mit einer Banking-App ausgelesen werden. In diesem Fall werden alle Felder für die Überweisung des Rechnungsbetrags automatisch ausgefüllt, also Kontonummer, Empfänger, Betrag und Betreff. Mehr Infromationen dazu gibt es auf der Seite www.girocode.de.

    Tag 4: Android – QR-Code scannen

    Hallo zu Kurstag vier!

    Gestern haben wir Dokumente gescannt, heute scannen wir wieder, und zwar QR-Codes! QR-Codes sind kleine Quadrate, die aus vielen schwarzen und weißen Flächen bestehen und abgescannt werden können. Jeder QR-Code ist einzigartig und verbirgt eine Information. QR steht dabei für “Quick Response”, was soviel wie “schnelle Antwort” bedeutet. Auch wenn vielen Menschen diese Zeichen als neumodisch erscheinen: es gibt sie bereits seit 1994. Neu ist allerdings, dass heutzutage jedes Smartphone zum Lesegerät für solche QR-Codes wird. Das Smartphone kann den Code auslesen und die Informationen decodieren. In den meisten Fällen führt der Code dann zu einer Internetseite. Ein QR-Code kann aber auch andere Informationen in sich tragen, wie wir gleich weiter unten sehen werden.

    Bis vor wenigen Jahren brauchte man zum Abscannen eines QR-Codes noch eine spezielle QR-Code-Scanner-App. Diese App muss aus dem App-Store heruntergeladen werden und hat einzig und allein die Funktion, einen QR-Code auszulesen. Mittlerweile haben aber alle neuen Smartphones diese Funktion bereits ab Werk in die Kamera-App integriert. Das bedeutet, Sie müssen nur noch die Kamera starten und vor einen QR-Code halten, so als würden Sie ihn fotografieren. Wichtig ist, nicht die Auslöser-Taste zu drücken, also kein Foto zu schießen, sondern kurz zu warten. Die Kamera wird den QR-Code erkennen/scannen und auf dem Handy erscheint eine Einblendung, über die es weitergeht, indem man sie antippt. Meistens öffnet sich dann eine Internetseite.

     

    1. QR-Code abscannen

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    2. QR-Code auf dem eigenen Handy auslesen

    Um einen QR-Code zu auszulesen, den man bereits als Bild auf dem Smartphone hat, gibt es einen tollen Trick. Dafür nutzt man eine Funktion mit dem Namen “Google Lense”, die in die App “Google Fotos” integriert ist. Die Google-Fotos-App ist auf allen Android-Geräten bereits vorinstalliert und wird zum Betrachten, Bearbeiten und Analysieren von Bildern genutzt. Öffnen Sie das Bild des QR-Codes mit der Google-Fotos-App. Unterhalb des QR-Code-Fotos sind nun verschiedenen Symbole zu sehen, darunter auch das Symbol einer Abstrakten quadratischen Kameralinse. Hinter diesem Symbol verbirgt sich die angesprochene Funktion namens Google Lense. Tippen Sie darauf, so wird der Bildinhalt sofort analysiert und Google Lense erkennt, welche Information sich in dem QR-Code verbirgt. Sollte dies ein Link zu einer Internetseite sein, was meistens der Fall ist, dann wird der Link direkt auf dem Bildschirm angezeigt und kann durch Antippen geöffnet werden.

     

    /wp-content/video/android/qrcode_googlelense.mp4

     

    Weiterführende Informationen

    Nicht jeder QR-Code kann auf diese Weise ausgelesen werden. Manche QR-Codes tragen so spezielle Informationen, dass man sie auch nur mit einer ganz speziellen App auswerten kann. Das Problem dabei ist: Man sieht dem QR-Code in der Regel nicht an, ob er auf dem herkömmlichen Weg ausgelesen werden kann oder ob man eine ganz spezielle App dafür braucht. Man muss dies vorher wissen.

    Häufig ist der QR-Code auf Plakaten, Flugblättern, in Zeitschriften und Magazinen zu sehen. Vor allem in Anzeigen findet man die Codes. In Museen kommen QR-Codes manchmal neben Exponaten zum Einsatz. Man findet sie aber auch auf Fahrplänen oder Visitenkarten. In fast allen diesen Fällen führen diese QR-Codes, wenn man sie mit dem Smartphone abscannt, zu Internetseiten, auf denen sich weiterführende Informationen befinden. Es öffnet sich dann also der Browser und eine Internetseite wird aufgerufen.

    Oft findet man neuerdings auch QR-Codes, mit denen eine App beworben wird. Scannt man einen solchen QR-Code mit dem Smartphone ab, so öffnet sich keine Internetseite, sondern es wird auf dem Handy direkt der App-Store gestartet und die beworbene App kann dort heruntergeladen werden.

    Es gibt aber mittlerweile auch viele QR-Codes, die man nicht einfach so mit der Kamera abscannen kann. Diese QR-Codes haben besondere Informationen verschlüsselt, die nur von einer ganz bestimmten Anwendung verarbeitet werden können. Einige Beispiele:

     

    WhatsApp

    WhatsApp hat eine interessante Funktion, mit der man Nachrichten auch am Computer lesen und schreiben kann. Das funktioniert über eine spezielle Internetseite, dafür werden der Computer und das Smartphone miteinander “gekoppelt”. Für dieses Koppeln muss auf der Internetseite web.whatsapp.com ein QR-Code abgescannt werden. Hierbei handelt es sich wieder um einen speziellen QR-Code, der nur mit WhatsApp selbst ausgelesen werden kann. WhatsApp hat nämlich nur für diesen Zweck ebenfalls einen eingebauten QR-Code-Scanner. Dieser kann aber ausschließlich dazu verwendet werden, diesen speziellen QR-Code von der Seite web.whatsapp.com auszulesen.

     

    Paketmarke

    Viele Online-Versandhäuser bieten für Bestellungen einen kostenlosen Rückversand an. Dafür liegt der Bestellung manchmal schon ein Rücksende-Etikett bei. Immer häufiger verzichten die Firmen aber auf ein solches Etikett. Stattdessen erhält man im Falle einer Rücksendung einen QR-Code zugesendet. Diesen QR-Code muss man aber nicht selbst abscannen. Man zeigt diesen QR-Code stattdessen beim Paketdienstleister vor. Dieser kann dann mit den Informationen, die im QR-Code versteckt sind, ein Rücksende-Etikett erstellen/ausdrucken.

     

    Tickets

    Viele Tickets, Fahrkarten und Eintrittskarten, die man heutzutage erhält, sind mit einem QR-Code versehen. Ähnlich wie bei den Paketmarken ist dieser QR-Code aber gar nicht für “uns als Nutzer” gedacht, sondern er muss beim Eintritt/Fahrtantritt vorgezeigt werden und wird dann von der verantwortlichen Person abgescannt. In dem QR-Code sind die Ticketinformationen gespeichert.

     

    Giro-Code

    Einen kleinen QR-Code findet man auch manchmal auf Rechnungen. Dieser Code, der auch Giro-Code genannt wird, kann ausschließlich mit einer Banking-App ausgelesen werden. In diesem Fall werden alle Felder für die Überweisung des Rechnungsbetrags automatisch ausgefüllt, also Kontonummer, Empfänger, Betrag und Betreff. Mehr Infromationen dazu gibt es auf der Seite www.girocode.de.

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